Wechsel in der Wiener Stadtregierung

16.02.2026. Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál, Stadträtin für Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen, legt ihr Amt in der Stadtregierung nieder und verlässt die Wiener Politik. Die Entscheidung der Ressortverantwortlichen hat Bürgermeister Michael Ludwig heute, Montag, gemeinsam mit Kathrin Gaál bei einer Pressekonferenz im SPÖ-Klub, im Wiener Rathaus bekannt gegeben.

Bürgermeister und SPÖ-Wien-Landesparteivorsitzender Michael Ludwig lobte die Arbeit von Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál, die seit 2018 das Ressort Frauen und Wohnen verantwortet und seit 2020 auch Vizebürgermeisterin ist. Frauenpolitik und Wohnbau seien in der DNA der Sozialdemokratie, erinnerte der Stadtchef. Gaál hätte Akzente in der Frauenpolitik gesetzt, die weit über die Stadtpolitik hinausreichen, strich Ludwig hervor.

Beim Thema Wohnen hätte es Gaál geschafft, Wohnbau und Klimaschutz zu verknüpfen und leistbares Wohnen, wie die Eindämmung von Kurzzeitvermietungen, den Schutz von Altbauten und die Einführung der Widmungskategorie Geförderter Wohnbau abzusichern. Die personellen Weichenstellungen seien in den Parteigremien einstimmig erfolgt. Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál habe ihm gesagt, sie wolle in diesem Lebensabschnitt beruflich noch etwas anderes tun und nicht in der Politik bleiben. „Es ist ein harter Schlag“, so Ludwig.

Unterstützung beim Start ins Berufsleben – Gemeindewohnungen für Lehrlinge und Jungarbeitnehmer*innen

Nur noch bis Ende März im Amt: Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál, Stadträtin für Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen 

 

Mit „Standing Ovations“ sei ihre Arbeit in den Gremien gewürdigt worden, ergänzte der Bürgermeister. „Gerade die Bereiche Wohnbau und Frauenpolitik sind wesentliche Elemente der Wiener Stadtpolitik“, bedankte er sich. In ihrer Zeit als Frauenstadträtin habe Kathrin Gaál „viele deutliche Akzente gesetzt, die weit über unsere Stadt hinausgewirkt haben“, darunter etwa das fünfte Frauenhaus.

Die soziale Frage, dass „möglichst viele Menschen sich eine Wohnung in allen Teilen unserer Stadt leisten können sollen“, sei ein Fokus ihrer Arbeit gewesen, so Ludwig. Große Erfolge habe es etwa beim Thema Kurzzeitvermietung gegeben und bei der Regelung, dass bei allen Umwidmungen in der Bauordnung festgelegt ist, dass zwei Drittel der Wohnungen gefördert sein müssen. 

Es sei „wichtig, dass wir in Wien sehr schnell die personellen Entscheidungen treffen“, so Ludwig. Er wollte eine Person finden, „die sehr unmittelbar in den Themenbereich Wohnen und Frauen einsteigen kann“.

Ludwig möchte eine Nachfolgerin für Gaál mit Erfahrung und Know-How beim Thema Wohnen und Frauen nominieren; jedenfalls jemanden mit politischer Erfahrung. Daher sei die Wahl auf Nationalratsabgeordnete und Landesvorsitzende der Mietervereinigung Elke Hanel-Torsch gefallen.

Sie ist seit 20 Jahren in der Mietervereinigung Wien tätig und zog 2024 in den Nationalrat ein, zuvor war sie Bezirksrätin in Margareten. Er habe sich „von Beginn an dazu entschlossen, dass eine Frau das Amt der Vizebürgermeisterin übernehmen soll“, so Ludwig. Er habe Barbara Novak ersucht, dieses Amt zu übernehmen. 

Kathrin Gaál ist noch bis Ende März Stadträtin und Vizebürgermeisterin. Sie begründete ihren Schritt damit, sich außerhalb der Politik beruflich weiterentwickeln zu wollen. Der Zeitpunkt passe: Derzeit seien viele Projekte abgeschlossen, gleichzeitig sei die laufende Legislaturperiode noch jung und ihre Nachfolgerin habe noch ausreichend Zeit vieles weiterzuentwickeln und neue Projekte umzusetzen.

Es sei keine leichte Entscheidung gewesen, „aber der richtige Schritt“. Gaál bedankte sich beim Bürgermeister, bei der gesamten Stadtregierung, den Abteilungen und ihrem Büro. Sie nannte Erfolge ihrer Amtszeit: Die Widmungskategorie Geförderter Wohnbau, das Gemeindebau Neu-Programm, große Fortschritte beim Klimaschutz und bei der Kurzzeitvermietung.

Einige Beispiele erwähnte sie auch bei ihrem „Herzensthema Frauenpolitik“, wie das fünfte Frauenhaus, Wiens größte Frauenbefragung und die Wiener Frauenwoche sowie das Frauenzentrum. „Nach all diesen Projekten ist jetzt der Zeitpunkt das Staffelholz weiterzugeben. Denn: Man soll dann gehen, wenn es am schönsten ist“, so Gaál. 

Wirtschafts- und Finanzstadträtin Barbara Novak würdigte die „eigenen Fußabdrücke“, die Kathrin Gaál nach ihrem Vorgänger Michael Ludwig hinterlassen hat – im Bereich Wohnbau und auch in der Frauenpolitik. „Ich empfinde es als hohe Wertschätzung, zukünftig auch als Vizebürgermeisterin in dieser Stadt tätig sein zu dürfen“, so Novak.

 

StRin Barbara Novak - Hintergrundgespräch - Buget 2026, Rathaus Büro StRin Novak, 14.10.2025 © Stadt Wien/Markus Wache

Die nächste Vizebürgermeisterin von Wien: Wirtschafts- und Finanzstadträtin Barbara Novak

 

Das Ressort Finanzpolitik erhalte dadurch zusätzliche Wertschätzung. Novak bedankte sich bei Gaál und freute sich, Hanel-Torsch willkommen zu heißen. Die geschäftsführende Vorsitzende der Mietervereinigung Wien und Nationalratsabgeordnete Elke Hanel-Torsch sagte, nach 20 Jahren in der Mietervereinigung und einem Jahr im Nationalrat stehe ein neuer Lebensabschnitt am Programm.

Sie fühle sich geehrt. „Ich kann versprechen, dass ich das Amt mit vollem Herzblut, Einsatz und Leidenschaft ausüben werde, um unser schönes Wien noch lebenswerter zu gestalten“, kündigte sie an, die sich bei ihrer Vorgängerin bedankte. „Wien ist nicht nur die Stadt des sozialen Wohnbaus, sondern auch die Stadt der Frauen“, so Hanel-Torsch. Gleichberechtigung, Gewaltschutz und die Rechte der Frauen hätten oberste Priorität. Die Fußstapfen der Vorgängerin und des Vorgängers seien „riesig“. Sie werde ebenso hart arbeiten und sich für Wien als lebenswerte Stadt einsetzen. 

Der formelle Rücktritt von Kathrin Gaál und die Wahl der Nachfolgerin Elke Hanel-Torsch in den Stadtsenat sowie in ihr Ressort soll bei einer Gemeinderatssitzung Ende März vollzogen werden.

Hanel-Torsch engagiert sich seit 2007 in der SPÖ Margareten. Die Juristin war von 2013 bis 2024 Mitglied der Bezirksvertretung im 5. Bezirk. Daneben ist sie seit 2006 bei der Mietervereinigung beschäftigt, zuletzt als Geschäftsführerin und seit 2016 als geschäftsführende Landesvorsitzende der Mietervereinigung Wien. Bei der Nationalratswahl 2024 zog Hanel-Torsch über die Landesliste der SPÖ Wien im Nationalrat ein.

Fotos: Stadt Wien/Martin Votava, Stadt Wien/Markus Wache

Geld und Finanzen sind Streitthemen

Geld und Liebe – passt das zusammen? Eine aktuelle bank99 Umfrage unter 400 Personen anlässlich des Valentinstags zeigt: Die Mehrheit der Österreicher*innen sprechen sehr offen mit ihrem*ihrer Partner*in über Geld.

66 Prozent geben an, dass Geldthemen in ihrer Beziehung kein Tabuthema sind – bei Personen mit Matura sind es sogar 75 Prozent. Doch trotz aller Offenheit: Bei rund jedem fünften Paar führen Finanzfragen regelmäßig zu Konflikten. Frauen berichten dabei häufiger von Diskussionen oder Streit (20 Prozent) als Männer (16 Prozent).

Sechs von zehn Österreicher*innen (64 Prozent) involvieren ihren*ihre Partner*in bei finanziellen Entscheidungen, wenn es einen konkreten Anlass gibt. 57 Prozent gehen noch einen Schritt weiter, indem sie sich regelmäßig über ihre Finanzen austauschen und diese auch gemeinsam planen. Die deutliche Mehrheit der Österreicher*innen (85 Prozent) findet es (sehr) wichtig, dass jede*r seine*ihre finanzielle Unabhängigkeit auch in einer Beziehung behält.

Bernhard Hohenegger, Vorstand Markt der bank99: „Geld ist in vielen Beziehungen nach wie vor ein sensibles Thema. Unsere Umfrage zeigt aber: Offene Kommunikation zahlt sich aus. Paare, die regelmäßig über ihre Finanzen sprechen, haben deutlich weniger Konflikte. Gerade zum Valentinstag wird klar: Es geht nicht darum, wie viel man ausgibt, sondern wie man gemeinsam mit Geld umgeht. Finanzielle Transparenz und gemeinsame Ziele schaffen Vertrauen – das ist eine gute Grundlage für eine stabile Beziehung."

Getrennte Kassen statt gemeinsames Konto

Trotz offener Gespräche über Geld organisieren die meisten Paare ihre Finanzen getrennt: Nur 28 Prozent haben ein gemeinsames Konto, während etwas mehr als die Hälfte (56 Prozent) keine gemeinsamen Konten führen und Kosten stattdessen systematisch oder spontan aufteilen.

Die Umfrage der bank99 zeigt zudem deutliche Unterschiede nach Alter und Wohnort: Ältere Paare (über 49 Jahre) setzen am häufigsten auf ein gemeinsames Konto, während jüngere Paare (unter 30 Jahre) eher die Mischvariante bevorzugen – mit getrennten Konten für persönliche Ausgaben und einem gemeinsamen Konto für Fixkosten. In Städten ist die systematische Aufteilung der Kosten oder die Aufteilung nach Einkommen beliebter, während in ländlichen Regionen häufiger spontan aufgeteilt wird oder nur ein gemeinsames Konto existiert. „So individuell wie Beziehungen ist auch die Aufteilung gemeinsamer Kosten. Ein Gemeinschaftskonto, wie auch wir es bei der bank99 anbieten, kann dazu beitragen, Transparenz zu schaffen. So haben alle in einer Beziehung die Ausgaben im Blick“, erklärt Bernhard Hohenegger.

Geld macht attraktiv – aber nicht um jeden Preis

Eine überraschend deutliche Mehrheit, nämlich drei Viertel der Befragten stimmen der Aussage „Geld macht sexy” zu – ein*e finanziell unabhängige*r Partner*in wird demnach als attraktiver empfunden.

Finanzielle Stabilität wirkt vor allem auf Frauen (79 Prozent) anziehend, wobei auch die Mehrheit der Männer (67 Prozent) diese Ansicht teilt. Zwar gelten finanzielle Unabhängigkeit und gemeinsame finanzielle Ziele als wichtig, doch eine Beziehung ausschließlich wegen des Geldes aufrechtzuerhalten, lehnen die meisten ab (78 Prozent). Interessanterweise verschweigen Männer (33 Prozent) in ihrer Beziehung eher finanzielle Details als Frauen (26 Prozent).

Unterschiedliche Einstellungen zum Geld – etwa starkes Sparverhalten oder ein hoher Konsum – werden als häufiger Trennungsgrund genannt. Die größte Herausforderung für Beziehungen in puncto Finanzen besteht darin, die Balance zwischen finanzieller Sicherheit und Lebensgenuss zu finden. Knapp acht von zehn Befragten (77 Prozent) geben an, dass unterschiedliche Einstellungen zu Geld eine Beziehung ernsthaft belasten.

Valentinstag: Erlebnisse schlagen Geschenke

Passend zum Valentinstag zeigt die Umfrage: Gemeinsame Erlebnisse sind wichtiger als teure Geschenke. Die Mehrheit der Befragten legt mehr Wert auf Zeit zu zweit als auf materielle Dinge. Jüngere Menschen (unter 30 Jahre) zeigen zwar deutlich stärkeres Interesse an materiellen Aspekten und gemeinsamen finanziellen Zielen als ältere Personen über 49 Jahre, aber auch hier überwiegt der Wunsch nach gemeinsamen Erfahrungen.

Foto: bank99/Sabine Klimpt

KONE führend im Bereich Nachhaltigkeit

12. Februar 2026, Wien. KONE ist mit einer Platzierung auf der jährlichen „A-Liste” des CDP erneut für seine Führungsrolle in den Bereichen Unternehmenstransparenz und Klimaschutz ausgezeichnet worden. Es gehört damit zu einer kleinen Gruppe, die unter mehr als 22.000 bewerteten Unternehmen ein „A”-Rating erhalten haben. KONE legt seit 2009 seine Daten über CDP offen und hat nun zum 13. Mal in Folge eine CDP-Führungsbewertung von A oder A- erreicht. Erst vor wenigen Wochen hatte KONE es als einziges Aufzugs- und Rolltreppenunternehmen auf die Liste „Global 100 Most Sustainable Corporations in the World“ von Corporate Knights geschafft.

„Diese Anerkennung spiegelt unsere systematischen Bemühungen wider, Nachhaltigkeit in alles, was wir tun, zu integrieren – von unseren Produkten und Dienstleistungen bis hin zu unseren Betriebsabläufen und Partnerschaften. Im Jahr 2025 stieg der Anteil regenerativer Antriebe in KONE-Aufzügen deutlich an, wodurch die Energieeffizienz der Produkte verbessert und die CO2-Emissionen sowohl von KONE als auch seiner Kunden reduziert wurden. Die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette spielt eine Schlüsselrolle bei der Eindämmung des Klimawandels. Wir arbeiten aktiv mit Lieferanten zusammen, um Möglichkeiten zur Reduzierung der Emissionen aus den in unseren Produkten verwendeten Materialien zu identifizieren“, sagt Kirsi Simola-Laaksonen, Senior Vice President, Sustainability & Environment bei KONE.

Im Mittelpunkt der Strategie von KONE stehen Nachhaltigkeit und Innovation. Für KONE bedeutet die Führungsrolle in seiner Branche auch eine Führungsrolle in Sachen Nachhaltigkeit. Als Pionier in der Aufzugs- und Rolltreppenindustrie hat KONE als erstes Unternehmen ehrgeizige, wissenschaftlich fundierte Klimaziele für 2030 festgelegt und ist auf dem besten Weg, diese Ziele zu erreichen.

Da über 99 % der Emissionen von KONE aus der Produkt- und Wertschöpfungskette (Scope 3) stammen, bietet die Verbesserung der Energie- und Materialeffizienz seiner Aufzüge und Rolltreppen eine bedeutende Chance, einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Gemeinsam mit seinen Lieferanten, Kunden und Partnern leistet KONE einen nachhaltigen Beitrag zum Aufbau ökologisch und sozial nachhaltiger Städte.

KONE berichtet an ausgewählte externe Nachhaltigkeitsrating-Anbieter, um unabhängige Bewertungen seiner Nachhaltigkeitsleistung zu erhalten. KONE wurde von externen Organisationen wiederholt für seine kontinuierlichen Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit ausgezeichnet. So wurde KONE beispielsweise von Corporate Knights als das 15. nachhaltigste Unternehmen in Europa und das 54. nachhaltigste Unternehmen weltweit eingestuft und erneut in die Liste der weltweit besten Arbeitgeber von Forbes aufgenommen.

*Hintergrund zum CDP-Ranking
Das CDP‑Ranking der gleichnamigen internationalen Non-profit Organisation (CDP steht für Carbon Disclosure Project) bewertet die Transparenz und Leistungsfähigkeit von Unternehmen und Städten im Umgang mit Klima-, Wasser- und Waldschutz. Organisationen legen dafür ihre Umweltkennzahlen offen und werden von CDP anhand strenger Kriterien von A bis D‑ bewertet. Ein A‑Score steht für umfassende Transparenz, robuste Klimastrategien und messbare Fortschritte bei der Reduktion von Emissionen. Damit gilt das CDP‑Ranking weltweit als anerkannter Standard für glaubwürdiges Umweltmanagement.

Foto: KONE

Werbepreis der Post geht in vierte Runde

Seit 2023 prämiert die Österreichische Post AG die besten Kampagnen ihrer Geschäftskund*innen mit dem Werbepreis „Das Goldene Horn“. Für die diesjährige Auszeichnung können Unternehmen und Agenturen zwischen 2. Februar und 8. März 2026 einreichen. Für die Kategorien DOOH und E-Mail Marketing sind alle Post-Geschäftskund*innen des Jahres 2025 automatisch nominiert. 

In den Kategorien Flugblatt und „Das Kuvert“ Lieblings-Cover können Konsument*innen ab 9. April 2026 wieder für ihre Favoriten abstimmen. Am 18. Juni 2026 werden alle Preisträger*innen schließlich im Rahmen einer Award-Show gewürdigt.

„Auch dieses Jahr ist ‚Das Goldene Horn‘ wieder eine Bühne für die phänomenalen Kampagnen, die unsere Geschäftskund*innen gemeinsam mit der Post analog und digital umsetzen. Wir freuen uns schon auf die zahlreichen Einreichungen und sind gespannt, wer sich am Ende eine Trophäe in Gold, Silber oder Bronze sichern kann“, sagt Walter Oblin, Generaldirektor der Österreichischen Post AG.

Sieben Kategorien

Das Goldene Horn 2026 wird in sieben Kategorien verliehen und richtet sich an alle Unternehmen und Agenturen, die 2025 eines der folgenden Werbemedien über die Post in Auftrag gegeben haben: Flugblätter/Prospekte (Info.Post), Direct Mailing (Info.Mail Werbung), Katalog oder Kund*innenmagazin (Info.Mail Werbung/Firmenzeitung), „Das Kuvert“-Cover, Post Werbefenster (DOOH) und E-Mail-Marketing.

Auf post.at/goldeneshorn können Werbekund*innen bis 8. März 2026 für die Kategorien Flugblatt, „Das Kuvert“ Lieblings-Cover, Direct Mailing, Katalog und Kund*innenmagazin sowie für den Sonderpreis Nachhaltigkeit einreichen. Für die Kategorien DOOH und E-Mail Marketing sind alle Post-Geschäftskund*innen des Jahres 2025 automatisch nominiert.

Die Kategorien im Überblick:

  • Flugblatt mit den Unterkategorien
    • Handel
    • Lebensmitteleinzelhandel
    • Freizeit
    • Regional
  • „Das Kuvert“ Lieblings-Cover
  • Direct Mailing
  • Katalog und Kund*innenmagazin
  • Digital Out-of-Home (DOOH) mit den Unterkategorien
    • Digital Out-of-Home - City Netzwerk
    • Digital Out-of-Home - Premium Standorte
  • E-Mail Marketing
  • Sonderpreis Nachhaltigkeit für das Werbeformat Flugblatt

Voting und Award-Show

Nach der Sichtung der Einreichungen können Konsument*innen zwischen 9. April und 10. Mai 2026 per Flugblatt-Medium „Das Kuvert“ oder online für ihre Favoriten in den Kategorien Flugblatt und „Das Kuvert“ Lieblings-Cover abstimmen. „Das Konsument*innen-Voting ist ein wichtiger Bestandteil und macht ‚Das Goldene Horn‘ unter den Werbepreisen einzigartig. Denn Werbung sollte vor allem bei den Konsument*innen gut ankommen. Wir sind sehr stolz darauf, wie viele sich am Voting beteiligen – allein letztes Jahr wurden mehr als 260.000 Stimmen abgegeben“, erklärt Thomas Auböck, Geschäftsfeldleitung Brief & Werbepost bei der Österreichischen Post AG. Am 18. Juni 2026 findet schließlich die Award-Show statt, bei der „Das Goldene Horn“ in Gold, Silber und Bronze vergeben wird. Die Gäste dieses Branchen-Get-Togethers können sich wieder auf eine stimmungsvolle After-Show-Party mit Live-Musik freuen.

Weitere Informationen zum „Goldenen Horn“ auf post.at/goldeneshorn

Foto: Österreichische Post AG/3MPG

HR Inside Trendreport 2026: Lernen wird Arbeitsalltag

Wien, 27. Jänner 2026 – Kompetenzen verändern sich heute dreimal so schnell wie noch vor zehn Jahren, Führungskräfte kämpfen mit Überforderung und Werte entscheiden zunehmend über Arbeitgeberwahl und Loyalität. Der HR Inside Trendreport 2026, der zum zweiten Mal von Zukunftsforscher Franz Kühmayer gemeinsam mit den Initiatorinnen des HR Inside Summits entwickelt wurde, zeigt, wie Unternehmen auf diese Entwicklungen reagieren müssen – und welche Schlüsselrolle HR als Kompass und zentrale Gestalterin einer permanenten Transformation einnimmt.

„Stabilität ist eine Illusion. Gerade in der Krise braucht es Mut: Wenn die Zukunft gelingen soll, braucht es klare Visionen und unternehmerische Kompetenzen“, sagt Zukunftsforscher Franz Kühmayer anlässlich der Präsentation des HR Inside Trendreports 2026. Veränderung sei demnach kein Ausnahmezustand mehr, sondern die neue Normalität. Unternehmen müssen lernen, handlungsfähig zu bleiben, ohne Orientierung oder Identität zu verlieren.

Für Victoria Schmied, Initiatorin des HR Inside Summits, ist klar: „Die Zukunft von Arbeit wird daran gemessen, wie mutig wir Transformation gestalten und wie lernfähig Organisationen sind. Das gilt heute als härteste Währung der Wettbewerbsfähigkeit und wird daher auch zum Maßstab, an dem sich HR messen lassen muss.“ Primäres Ziel von HR müsse es daher sein, Veränderungsfähigkeit im Unternehmen systematisch aufzubauen und als neue Norm zu verankern.

Lernen als entscheidender Wettbewerbsfaktor
Besonders drastisch wird der Paradigmenwechsel beim Thema Lernen. Fähigkeiten, die früher vier bis sechs Jahre gültig waren, verändern sich heute in Intervallen von zwölf bis achtzehn Monaten. Prognosen des World Economic Forum zufolge werden bis 2030 rund 39 Prozent der heutigen Kompetenzen obsolet oder grundlegend transformiert sein. „Die Gewinner:innen dieser permanenten Transformation sind jene Unternehmen, die am schnellsten lernen“, betont Kühmayer. „Es zählt immer weniger: Wer hat das größere Budget? Wer hat mehr Spezialist:innen? Sondern: Wer kann besser lernen?“ Lernen wird damit zur zentralen Ressource der Zukunftsfähigkeit.

Da Lernen zunehmend in die Arbeit integriert ist, braucht es neue Lernarchitekturen, die kontinuierliche Weiterentwicklung ermöglichen. Künstliche Intelligenz könne dabei helfen, repetitive Tätigkeiten zu automatisieren, was Freiraum für qualitätsvolle Entwicklung schafft. „Der Beitrag von HR entscheidet sich nicht über Trainingsmaßnahmen oder Schulungsprogramme, sondern ob es gelingt, Lernen als ständiges Betriebssystem zu verankern“, so Kühmayer.

 

HR Inside Trendreport 2026

Victoria Schmied und Franz Kühmayer freuen sich über die zweite Auflage des HR Inside Trendreports



Arbeit neu denken: Von Stellen zu Fähigkeiten
Ein zentraler Hebel: der Übergang von klassischen Jobprofilen hin zu kompetenzbasierten Modellen, die Talente flexibel dort einsetzen, wo sie strategisch gerade gebraucht werden.

Tatsächlich sind Unternehmen, die Arbeit nach Fähigkeiten statt nach Stellenprofilen gestalten, um 52 Prozent innovativer und reagieren um 57 Prozent schneller auf Marktveränderungen (Quelle: Deloitte, The skills-based organization, 2022). Klassische Karrierewege geraten dabei unter Druck. HR muss daher neue Modelle für Laufbahnen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten schaffen.

HR als Hüterin von Führungsqualität
Auch Führung verändert sich grundlegend: Authentizität, Selbstreflexion und Beziehungsarbeit sind keine „weichen Themen“ mehr, sondern entwickeln sich zu harten Leistungskriterien. Führungskräfte müssen Orientierung geben und zugleich Kontrolle dort abgeben, wo Expertise liegt. Die Realität hinkt jedoch hinterher: Nach wie vor fühlen sich 31 Prozent der Mitarbeitenden stark kontrolliert (Quelle: ADP Research, People at work, 2025). „Hier braucht es ein radikales Umdenken in den Führungsebenen“, ist Schmied überzeugt.

Gefragt sind Fähigkeiten wie Ambiguitätstoleranz sowie die Fähigkeit, trotz Unsicherheiten handlungsfähig zu bleiben. „Führungskräfte müssen nicht alles wissen, aber sehr wohl, wie gut geführt wird“, sagt Kühmayer.

Psychische Gesundheit wird zum ökonomischen Faktor
Mit der steigenden Dynamik wächst auch die psychische Belastung: Technostress, Informationsüberlastung und kognitive Erschöpfung prägen den Alltag vieler Beschäftigten. HR muss Arbeitsumfelder und Lernarchitekturen daher so gestalten, dass sie Entwicklung ermöglichen, ohne zu überfordern.

„Themen wie mentale Gesundheit, Resilienz und nachhaltige Leistungsfähigkeit werden zu essenziellen wirtschaftlichen Stabilitätsfaktoren – ebenso wie Haltung und gelebte Werte“, so Schmied.

Werte als stabilisierendes Fundament
Werte stiften Orientierung und schaffen psychologische Sicherheit. Erfolgreiche Unternehmen verstehen Wertearbeit daher längst als Dauerauftrag. Mitarbeitende, die im Arbeitsalltag erleben, dass Unternehmenswerte von Hochglanzdarstellungen abweichen, zeigen eine um 16 Prozent geringere Leistungsbereitschaft (Quelle: Future of Work Research Lab, The Road Ahead, 2025). Besonders die Generationen Z und Alpha wählen Arbeitgeber nach ihrer Werteorientierung: Fast die Hälfte (48 Prozent) würden ein Jobangebot ablehnen, wenn soziale und ökologische Werte nicht zu den eigenen passen.

Teams mit hohem Zugehörigkeitsgefühl und Vertrauen reagieren nachweislich schneller auf Veränderungen und verfügen über eine höhere kollektive Problemlösungsfähigkeit, betonen Kühmayer und Schmied mit Blick auf die aktuelle Studienlage.

Smart Digital HR zur Entlastung überforderter HR-Abteilungen
„Wer sich jetzt fragt, was HR eigentlich noch alles schultern soll, fragt zurecht“, gibt Schmied zu bedenken. Viele HR-Abteilungen sind stark belastet. Smart Digital HR – der gezielte Einsatz digitaler Tools und KI – bietet eine zentrale Lösung. Doch nur 35 Prozent der HR-Professionals fühlen sich ausreichend auf KI vorbereitet, 63 Prozent trauen sich nicht zu, die digitale Transformation aktiv zu führen.

Der Trendreport formuliert daher einen klaren Auftrag: HR muss auch intern technologische Kompetenzen massiv auf- und ausbauen, um die eigene Rolle als wichtige Transformationsgestalterin wahrnehmen zu können.

Der aktuelle HR Inside Trendreport 2026 steht allen Interessierten ab sofort kostenlos unter www.hrsummit.at/trend-report/ zur Verfügung.

Fotos: Studio Heidegger

NOVOMATIC-Aufsichtsrat: Brigitte Wimmer an der Spitze

In der Hauptversammlung der NOVOMATIC AG wurde Birgit Wimmer, MSc., MBA, in den Aufsichtsrat berufen und in der konstituierenden Sitzung zur Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Sie folgt damit auf Dr. Bernd Oswald, der dem Aufsichtsrat der NOVOMATIC AG rund zehn Jahre angehörte und in der Unternehmensgruppe eine andere Funktion einnehmen wird.

Birgit Wimmer ist als Mitgesellschafterin seit vielen Jahren in zentralen Organfunktionen innerhalb der Topholding-Gesellschaften tätig, unter anderem als Verwaltungsratspräsidentin der Schweizer Holdinggesellschaften sowie als Geschäftsführerin der NOVO Invest GmbH. Sie verfügt über umfassende internationale Investment- und Managementerfahrung sowie über einen langjährigen Hintergrund im Bankwesen.
„Ich freue mich darauf, als Aufsichtsratsvorsitzende gemeinsam mit meinen Aufsichtsratskollegen sowie dem Vorstand die weitere Entwicklung des Konzerns strategisch, nachhaltig und erfolgreich mitzugestalten“, betont Birgit Wimmer.

Zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats wurde Dr. Haig Asenbauer gewählt, ein international erfahrener Rechtsanwalt mit ausgewiesener Expertise in länderübergreifenden M&A-Transaktionen, Unternehmensrestrukturierungen und komplexen Beteiligungsstrukturen. Mag. Martina Flitsch bleibt weiterhin Mitglied des Aufsichtsrats; sie verfügt über langjährige Erfahrung in internationalen Konzernstrukturen sowie in der strategischen und rechtlichen Begleitung von Unternehmensbeteiligungen. Ebenfalls weiterhin dem Aufsichtsrat angehörig ist Univ.-Doz. Dr. Robert Hofians, ein ausgewiesener Finanz- und Kapitalmarktexperte, der als Lehrbeauftragter und Wirtschaftsprüfer auch über umfassende Erfahrungen in den Bereichen Governance und Regulierung verfügt.

Der Aufsichtsrat der NOVOMATIC AG setzt sich seit 1. Jänner 2026 wie folgt zusammen:

  • Birgit Wimmer, MSc., MBA (Vorsitzende)
  • Dr. Haig Asenbauer (Stellvertretender Vorsitzender)
  • Mag. Martina Flitsch (Mitglied)
  • Univ.-Doz. Dr. Robert Hofians (Mitglied)

Foto: NOVOMATIC / Thomas Meyer Photography

JTI Austria: Corporate Affairs & Communication

Mit Jahreswechsel hat Silvia Polan die Funktion als Director Corporate Affairs & Communication übernommen und ist damit Teil des Management Teams von JTI Austria und Austria Tabak. Silvia Polan startete ihre Laufbahn bei JTI Austria im Jahr 2017 und bringt umfassende Konzernerfahrung mit. Zuvor sammelte sie langjährige Corporate Communications-Erfahrung bei der Vienna Insurance Group sowie in unterschiedlichen Unternehmen im Finanz- und Versicherungssektor. 2021/22 erweiterte sie ihre Expertise im Zuge eines konzerninternen Programmes während einer mehrmonatigen Tätigkeit in Belgien und Luxemburg.

Silvia Polan studierte Kommunikationswissenschaften und Romanistik an der Universität Wien und erwarb einen Master of Legal Studies mit Vertiefung Europarecht an der Universität für Weiterbildung, Krems.

Nemanja Pucarevic, General Manager von JTI Austria, begrüßt die Nachbesetzung aus den eigenen Reihen: „Ich freue mich sehr, dass wir diese zentrale Position aus dem eigenen Haus und dem bestehenden Team mit einer so kompetenten Persönlichkeit nachbesetzen können. Damit schaffen wir Kontinuität und Verlässlichkeit für sowohl unsere internen als auch externen Ansprechpartner:innen.“

Dem Corporate Affairs & Communication Team von JTI Austria gehören außerdem CSR & Communication Managerin Magdalena Weissbacher sowie Gregor Gatterer, Corporate Affairs & Communication Manager, an. Gemeinsam mit ihrem Team steht Silvia Polan auch weiterhin als verlässliche Ansprechpartnerin zur Verfügung und blickt ihrer neuen Aufgabe mit großer Motivation entgegen:

„Ich werde die Arbeit mit gewohntem Engagement und Offenheit fortführen und freue mich sehr auf die neuen Aufgaben. Besonders schätze ich, dass ich mich dabei auf ein eingespieltes, kompetentes Team verlassen kann.“

Mit der Übernahme der Funktion folgt Silvia Polan auf Ralf-Wolfgang Lothert, der sich ab Anfang 2026 neuen Aufgaben widmet, dem Unternehmen jedoch weiterhin in ausgewählten Fragen beratend zur Seite stehen wird.

Foto: JTI/Andi Bruckner

Standort Klagenfurt: IKEA investiert 11 Mio. Euro

Seit 2008 ist IKEA mit einem Einrichtungshaus in Klagenfurt vertreten. Nach 17 erfolgreichen Jahren investiert das Unternehmen 11 Millionen Euro in die Modernisierung des Standorts. Die rund 15.000 m² große Verkaufsfläche wird neu strukturiert und an das veränderte Einkaufsverhalten angepasst. Der Umbau startet im Frühling 2026 und soll bis Herbst 2026 abgeschlossen sein.

Austrian Business Woman IKEA Klagenfurt

Während der Umbauphase bleiben die Selbstbedienungshalle, das IKEA Restaurant sowie der Online-Shop durchgehend verfügbar. Künftig entstehen zudem mehrere neue Spielflächen für Kinder im Einrichtungshaus. Durch die effizientere Nutzung der Flächen werden rund 2.600 m² frei. Mit dem Heim- und Garten-Discounter Thomas Philipps zieht ein neuer Nachbar ein, der die Attraktivität des Standorts weiter erhöhen soll. Der neue Markt soll nach Abschluss der Umbauarbeiten im Herbst 2026 eröffnen.

Fotos: Häusler, Martin Assam

Wechsel an der Spitze von Ankerbrot

In der Geschäftsführung von Ankerbrot kommt es zu personellen Veränderungen. Aufgrund unterschiedlicher strategischer Auffassungen über die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens wird Birgit Aichinger mit Ende März aus dem Unternehmen ausscheiden.

Damit einher geht eine organisatorische Neuordnung, die ab sofort eingeleitet wird:

Johannes Ruisz, seit 2016 bei Ankerbrot tätig und langjähriger Geschäftsführer Produktion & Supply Chain Management, verantwortet nun auch den B2B-Vertrieb (Lebensmittelhandel und Gastronomie/Hotellerie).

Gerold Hellmich, Ankerbrot-CFO wird in der Geschäftsführung zusätzlich zu Finanzen & IT auch den Bereich HR vertreten.

Neu im Führungsgremium ist Tina Schrettner, Marketingleiterin und Prokuristin seit 2019. Mit der Übernahme der Geschäftsführung ist sie ab sofort zusätzlich für den ANKER-Filialbereich und das Nachhaltigkeits-Management verantwortlich.

„Wir danken Birgit Aichinger für die Zusammenarbeit, ihre Expertise und ihr Engagement, das sie bei Ankerbrot eingebracht hat“, so Kerstin Gelbmann, Vorsitzende des Aufsichtsrats von Ankerbrot. „Die nachhaltige Weiterentwicklung des Unternehmens steht für die Austro Holding im Mittelpunkt. Die Neuorganisation sorgt für Kontinuität und dafür, den eingeleiteten Kurs konsequent fortzusetzen.“

Foto: Katharina Schiffl

Jetzt neu: Die Austrian Business Woman Top 100

Manchmal braucht es nur einen Blick in die Statistik, um zu verstehen, warum Österreich wirtschaftlich nicht dort steht, wo es stehen könnte. 13,8 Prozent Frauen in Vorständen börsennotierter Unternehmen, keine einzige weibliche CEO im ATX, 57 Prozent der WBI-Unternehmen ohne eine einzige Frau im Vorstand. Das ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern schlicht schlechtes Management einer volkswirtschaftlichen Ressource.

Während andere europäische Länder längst erkannt haben, dass Diversität in Führungsetagen kein gesellschaftspolitisches Experiment, sondern ein Wettbewerbsfaktor ist, verharrt Österreich in einer Komfortzone, die zunehmend teuer wird. Die Empirie ist eindeutig: Wo gesetzliche Quoten greifen, steigen die Zahlen. In Aufsichtsräten kletterte der Frauenanteil seit Quoteneinführung von 22,4 auf 38 Prozent. Nur dort, wo die echte Macht sitzt – in den Vorständen – fehlt diese Verpflichtung konsequent.

Die EU-Richtlinie "Women on Boards" hätte längst umgesetzt sein müssen. Österreich hat die Frist versäumt, ein Vertragsverletzungsverfahren riskiert und wird auch Ende 2025 keinen Beschluss präsentieren. Während wir über Fachkräftemangel klagen, ignorieren wir systematisch die Hälfte des Talentpools. 74 Prozent der Mütter mit Kindern bis 15 Jahren arbeiten in Teilzeit, Frauen leisten täglich fast zwei Stunden mehr unbezahlte Arbeit, obwohl sie häufiger akademisch gebildet sind als Männer.

In unserer Jahresausgabe stellen wir die 100 wichtigsten Frauen Österreichs vor. Nicht als Alibi, sondern als Beweis: Die Frauen sind da, sie sind qualifiziert, sie führen erfolgreich. Was fehlt, sind Strukturen, die ihnen den Weg nicht unnötig erschweren. Es ist höchste Zeit für Veränderung.

Volksbank Wien: Neue Vorständin für IT

Der Aufsichtsrat der VOLKSBANK WIEN AG hat Mitte September 2025 die Bestellung von Christine Grabmair zur neuen Vorständin für IT und Digitalisierung beschlossen. Sie übernimmt ihre Funktion am 1. Jänner 2026 und verstärkt damit das Vorstandsteam der Volksbank Wien, die als Zentralorganisation die Aktivitäten des Volksbanken-Verbundes steuert. 

Grabmair bringt umfangreiche Erfahrung im internationalen IT-Management sowie in digitalen Transformationsprogrammen und Großprojekten mit. Zu ihren zentralen beruflichen Stationen zählen thyssenkrupp als CIO im Automotive- und Engineering-Bereich, E.ON SE in leitenden IT-Funktionen und zuletzt die Position als Chief Transformation & Security Officer bei BayWa r.e. AG, einem Unternehmen im Sektor der erneuerbaren Energien. Ihre fachliche Basis bildet ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien und ein berufsbegleitender Master in Information Systems an der Universität Göttingen. 

Digitale Kompetenz im Vordergrund

In ihrer neuen Rolle beim Volksbanken-Verbund verantwortet Christine Grabmair die strategische Neuausrichtung der Bank im Technologie- und Digitalbereich sowie die Optimierung technologischer Lösungen. Mit ihrem Fachwissen wird sie die digitale Weiterentwicklung der Bank unterstützen und entsprechende Initiativen vorantreiben. Der Volksbanken-Verbund stärkt damit seine organisatorischen und technologischen Strukturen im Hinblick auf zukünftige Anforderungen. 

Schwerpunkte der neuen Funktion

Zu ihren zentralen Aufgaben zählen die Digitalisierung der Kunden- und Produktstrecken, die Optimierung der internen IT-Services sowie die Erweiterung führender Ansätze wie Cloud und Künstliche Intelligenz. Ein Schwerpunkt liegt zudem in der Steuerung und engen Zusammenarbeit mit Technologiepartnern im Banking-as-a-Service-Modell sowie in der Sicherstellung hoher regulatorischer Standards im Auslagerungsmanagement. Grabmair leitet außerdem die Weiterentwicklung der gesamten IT-Landschaft und die Umsetzung einer ganzheitlichen Cyber-Security-Strategie. 

„Die Bank von heute ist sowohl Technologieunternehmen als auch verlässlicher Finanzpartner. Digitalisierung ist für uns ein Mittel, um Kundennähe zu vertiefen und Beratung zu bieten, die persönlich und effizient bleibt. Die Modernisierung unserer Kundenstrecken und ein stabiles IT-Setup sichern Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit, wofür Christine Grabmair mit ihrer Erfahrung entscheidende Impulse setzen wird“, betont Gerald Fleischmann, Generaldirektor der Volksbank Wien und Sprecher des Volksbanken-Verbundes. 

Christine Grabmair erklärt: „Ich freue mich sehr, Teil des Volksbanken-Teams zu sein und gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen den Ausbau der IT mitzugestalten. Mein Know-how möchte ich einbringen, um das Team bestmöglich zu unterstützen und Innovationen zu fördern. Ziel ist es, digitale Kundenerlebnisse zu kreieren, die Vertrauen schaffen und stärken. Gleichzeitig werde ich die Widerstandsfähigkeit und Sicherheit unserer Systeme konsequent neu ausrichten – als Grundlage für die Zukunft des gesamten Volksbanken-Verbundes.“

Foto: Artline Design

Gewalt gegen Frauen: Kassabon-Initiative gestartet

Mit Beginn der internationalen Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" am 25. November 2025 wird österreichweit erneut die Kassabon-Initiative des heimischen Handels starten. Die Kooperation der Polizei mit zahlreichen Mitgliedern des Handelsverbandes im Rahmen der Initiative "GEMEINSAM.SICHER mit unserer Polizei" ermöglicht es, von Gewalt betroffene Frauen noch besser zu erreichen.

In Kooperation mit 30 Handelsbetrieben – ein neuer Teilnehmerrekord – werden im November und Dezember der Polizeinotruf 133, die Nummer der Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 222 555 sowie die Nummer des Gewaltschutzzentrums 0800 700 217 und der Opfer-Notruf der Österreichischen Justiz 0800 112 112 auf Kassabons gedruckt.

Wirtschaftliche Herausforderungen verstärken Druck innerhalb der Familien

Franz Ruf, Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit: "Gewalt an Frauen ist ein schwerwiegendes gesellschaftliches Problem, dem wir mit klaren Maßnahmen und starker Vernetzung entgegentreten müssen. Die Kassabon-Initiative zeigt, wie wirkungsvoll Zusammenarbeit zwischen Polizei, Handel und Zivilgesellschaft sein kann. Jede zusätzliche Information, jeder niedrigschwellige Zugang zu Hilfe kann entscheidend sein – im Ernstfall sogar lebensrettend.“

"Mit der Aktion ‚16 Tage gegen Gewalt an Frauen‘ setzen wir ein klares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Kindern und möchten zur Sensibilisierung beitragen. Mit dem richtigen Verhalten kann ein wesentlicher Beitrag zur Sicherheit für alle geleistet werden", erklärt Bundespolizeidirektor Michael Takács.

"Die anhaltend hohe Inflation und die herausfordernde wirtschaftliche Lage in Österreich hat auch den Druck innerhalb der Familien und insbesondere auf Frauen verstärkt. Daher wollen wir die internationale Gewaltschutz-Kampagne mit unserer bundesweiten Kassabon-Initiative unterstützen", sagt Rainer Will, Geschäftsführer des freiwilligen und überparteilichen Handelsverbands.

"Jede von Gewalt betroffene Frau soll damit niederschwellig einen direkten Draht zu den heimischen Schutzeinrichtungen aufbauen können. In tausenden Geschäften, auf Millionen Kassenbons sind ein QR-Code und die wichtigsten Hilfsangebote abgedruckt. So können wir direktes Handeln aus dem Alltag heraus ermöglichen", so Will. 

GEMEINSAM.SICHER mit unserer Polizei

GEMEINSAM.SICHER mit unserer Polizei fördert und koordiniert den professionellen Sicherheitsdialog zwischen Bürger:innen, Gemeinden und Polizei. In manchen Schwerpunkten braucht es auch Sicherheitspartner aus einer Schule, einem Unternehmen oder einer sozialen Einrichtung. Im Rahmen dieser Initiative soll potenziellen Opfern von häuslicher Gewalt auf schnelle Art und Weise eine Möglichkeit geboten werden, Hilfe rasch in Anspruch zu nehmen.

Die wichtigste Botschaft, welche nunmehr auch auf Kassabons gedruckt werden soll, lautet: Wenn sich Opfer bedroht fühlen, wenn Frauen Angst haben, dann gibt es Telefonnummern, die immer zu wählen sind - 133 oder 0800 222 555.

Die Gewaltschutzinitiative 2025 wird u.a. von folgenden 30 Händlern unterstützt:

  • Betten Reiter
  • BILLA
  • BILLA Plus
  • BIPA Parfümerien
  • C&A Mode
  • Decathlon
  • Deichmann
  • Denns BioMarkt
  • dm drogerie markt
  • EUROSPAR
  • Fressnapf
  • HERVIS
  • HOFER
  • IKEA Österreich
  • INTERSPAR
  • Kaufhaus STEFFL
  • LIDL Österreich
  • MaxiMarkt
  • METRO
  • Morawa
  • MPreis
  • Penny
  • Reformstark Martin
  • REWE
  • SPAR
  • Sutterlüty
  • Takko Fashion Austria
  • Tchibo
  • TEDi
  • Thalia Österreich

Fotocredit: BMI/Tobias BOSINA

VIG setzt dynamisches Wachstum fort

Die Vienna Insurance Group (VIG) treibt ihre Wachstumsstrategie konsequent voran: Mit Steigerungen über alle wesentlichen Kennzahlen präsentiert die VIG ein herausragendes Ergebnis für die ersten drei Quartale 2025, das auch in einer Anhebung des Ausblicks für das Gesamtjahr 2025 resultiert. Mit der geplanten Übernahme der NÜRNBERGER Beteiligungs-AG (Nürnberger) setzt die Gruppe einen weiteren starken Wachstumsimpuls: Mit Ablauf der Annahmefrist zur Einlieferung von Nürnberger-Aktien hat sich die VIG bereits 98,38% der Nürnberger-Aktien gesichert (vorläufiges Ergebnis).

Die Kennzahlen für die ersten drei Quartale im Überblick:

  • Verrechnete Prämien auf 12,5 Mrd. Euro gesteigert (+8,6 %)
  • Versicherungstechnische Erträge auf 9,7 Mrd. Euro gewachsen (+8,6 %)
  • Ergebnis vor Steuern auf 872,8 Mio. Euro erhöht (+31 %)
  • Combined Ratio netto mit 92,1 % um 2,2 Prozentpunkte verbessert
  • Solvenzquote bei exzellenten 286 % 

Nürnberger – 98,38 % Anteil gesichert

Im Oktober 2025 veröffentlichte die VIG nach Unterzeichnung einer Zusammenschlussvereinbarung mit der Nürnberger ein freiwilliges öffentliches Erwerbsangebot für bis zu 100 % des Grundkapitals an Nürnberger. Bereits im Vorfeld hatten sich große institutionelle Nürnberger-Aktionäre verpflichtet, Aktien in Höhe von insgesamt rund 64,4 % des Grundkapitals in das Angebot einzuliefern.

Die Annahmefrist zur Einlieferung der Aktien lief über vier Wochen und endete am 21. November 2025. Vorbehaltlich der noch ausstehenden Schlussmeldung hat sich die VIG bis zum 24. November 2025 11.333.375 Aktien gesichert einschließlich Aktien, die sich bereits im Besitz der VIG befinden oder anderweitig erworben wurden, was einem Anteil von 98,38 % des Grundkapitals und der Stimmrechte an Nürnberger entspricht. Die Abwicklung des Angebots unterliegt den marktüblichen Angebotsbedingungen, einschließlich regulatorischer Freigaben. Das Closing wird im 2. Halbjahr 2026 erwartet.

Hartwig Löger, Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der Vienna Insurance Group zu den aktuellen Entwicklungen: „2025 ist für die VIG ein in mehrfacher Hinsicht bemerkenswertes Jahr. Zum einen erwarten wir ein hervorragendes Jahresergebnis, auf dessen Basis wir auch unseren Ausblick für das Geschäftsjahr angehoben haben. Zum anderen stellt der geplante Erwerb der Nürnberger die größte Transaktion in der Geschichte unserer Gruppe dar. Die Diversifikation über den Spezialmarkt Deutschland soll die langfristige profitable Wachstumsstrategie der VIG in CEE unterstützen und dieNürnberger auch innerhalb der VIG-Gruppe als richtungsgebenden Anbieter von Biometrie-Produkten ausrichten.“ Mit ihrer starken und gut etablierten Marke und ihrer unternehmerisch geprägten Kultur bildet Nürnberger auch die Werte und die strategischen Ambitionen der VIG sehr gut ab.

Ausblick angehoben

Auf Basis des Q1-Q3 Ergebnisses hat das Management der VIG die erwartete Bandbreite für das Konzernjahresergebnis vor Steuern 2025 auf 1,10 Mrd. bis 1,15 Mrd. Euro angehoben.

Kennzahlen im Detail

Deutliche Steigerung der verrechneten Prämien

Die verrechneten Prämien sind zur Vergleichsperiode des Vorjahres um 8,6 % auf 12.463,3 Mio. Euro gestiegen. Das Prämienplus resultiert aus allen Sparten und Segmenten. Die höchsten Prämiensteigerungen konnten in den Sparten Krankenversicherung (+12,1 %), Kfz-Haftpflicht (+11,9 %) und der Lebensversicherung ohne Gewinnbeteiligung (+11,8 %) erwirtschaftet werden. Bei den Segmenten werden zweistellige Zuwächse in den Spezialmärkten (insbesondere Türkei) mit +18,4 % und Polen mit +13,5 % verzeichnet. Im Segment Erweiterte CEE (+9,4 %) entwickelte sich im Speziellen die Ukraine mit einem Prämienanstieg von 36,7 % äußerst positiv.

Starkes Wachstum der versicherungstechnischen Erträge

Die versicherungstechnischen Erträge ausgestellter Versicherungsverträge sind um 8,6 % auf 9.720,3 Mio. Euro angestiegen. Auch hier weisen alle Sparten und Segmente Zuwächse auf.

Bei den Spezialmärkten (+31,6 %) resultiert das Wachstum vorwiegend aus der dynamischen Entwicklung in der Türkei. Im Segment Erweiterte CEE (+8,6 %) wird ein sehr solides Wachstum im Baltikum, der Slowakei, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Ukraine und Serbien verzeichnet. In Polen (+6,9 %) und der Tschechischen Republik (+7,3 %) ist das Plus auf die positive Entwicklung in der Sach-, Lebens- und Krankenversicherung zurückzuführen. Das Wachstum von +5,8 % in Österreich resultiert im Wesentlichen aus der Sach- und Krankenversicherung.

Zweistelliger Gewinnsprung beim Ergebnis vor Steuern

Das Ergebnis vor Steuern konnte gegenüber dem Vorjahr um 31 % auf 872,8 Mio. Euro deutlich gesteigert werden. Das Ergebnisplus resultiert aus den Segmenten Spezialmärkte, Polen, Tschechien und Österreich. Zur Ergebnissteigerung haben vorwiegend die signifikant verbesserte Combined Ratio sowie das erhöhte Geschäftsvolumen beigetragen.  

Netto Combined Ratio deutlich verbessert

Die Netto Combined Ratio zum Ende des dritten Quartals 2025 beträgt 92,1 % und liegt damit um 2,2 Prozentpunkte deutlich unter dem Wert des Vorjahreszeitraums von 94,3 %. Begünstigt wurde die positive Entwicklung in erster Linie durch deutlich geringere Unwetterschäden (rund 160 Mio. Euro) im Vergleich zum Vorjahr (rund 338 Mio. Euro).   

Unverändert hohe Solvenzquote

Die Solvenzquote der Gruppe beträgt zum Ende des dritten Quartals 2025 exzellente 285,7 % (inklusive Übergangsmaßnahmen) und belegt die wirtschaftliche Resilienz der Gruppe.
Nach dem Closing der NÜRNBERGER im 2. Halbjahr 2026 wird die Solvenzquote ohne Übergangsmaßnahmen weiterhin noch über der Bandbreite von 150 bis 200 % (ohne Übergangsmaßnahmen) liegen.

Foto: VIG/Ian Ehm

Wirtschaftsfaktor Wiener Weihnachtsmärkte

Wenn in Wien der Duft von Zimt, Punsch und gebrannten Mandeln durch die Straßen zieht, beginnt wieder die schönste Zeit des Jahres. Mit 14 großen Weihnachtsmärkten und 911 Ständen, davon 180 Gastrostände und über 731 Handelsstände mit Kunsthandwerk, Deko, Schmuck oder Textilien, verwandelt sich die Stadt erneut in eine stimmungsvolle Weihnachtsmetropole.

„Weihnachtsmärkte sind ein Gewinn für ganz Wien. Sie sind sozialer Treffpunkt, Traditionsort und schaffen als wirtschaftlicher Impulsgeber Wertschöpfung für zahlreiche Branchen in der Stadt“, betont Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien. Trotz der wirtschaftlich schwierigen Lage geht die Handelsobfrau auch heuer von einer positiven Weihnachtsmarktsaison aus: „Weihnachtsmärkte sind ein Besuchermagnet - das Interesse und die Begeisterung sind ungebrochen.“

Wiener geben 125 Millionen Euro auf Weihnachtsmärkten aus

Für die große Mehrheit der Wiener Bevölkerung zählt ein Marktbesuch zum Fixpunkt der Vorweihnachtszeit: 71 Prozent planen heuer mindestens einen Besuch - die meisten davon ein- bis zweimal, ein Viertel sogar wöchentlich oder öfter. Insgesamt werden rund 4,1 Millionen Besuche allein durch die Wiener Bevölkerung erwartet. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Besuch liegen bei rund 30 Euro. „In Summe ergibt das einen Gesamtumsatz in der Höhe von rund 125 Millionen Euro, da sind die Ausgaben der Touristen noch gar nicht eingerechnet“, so Gumprecht.

„Zusätzlich erwarten wir auch heuer wieder viele internationale Gäste und Tagestouristen aus den Bundesländern. Sie kommen wegen des vorweihnachtlichen Flairs extra nach Wien und verbinden ihren Aufenthalt auch gleich mit Weihnachtsshopping. Diesen internationalen Ruf als Weihnachts-Weltstadt hat sich Wien über Jahre aufgebaut, davon profitieren der Wiener Handel und Tourismus enorm“, freut sich Gumprecht. Neben den Wienerinnen und Wienern, die knapp 46 Prozent der Besucher ausmachen, kommen 30 Prozent aus den Bundesländern und 24 Prozent aus dem Ausland.

Win-Win für Wiener Wirtschaft 

„Vor allem kleine und mittlere Betriebe profitieren enorm“, unterstreicht die Obfrau. Viele Ein-Personen- und Kleinstunternehmen nutzen die Märkte, um ihre handgemachten Geschenke und kulinarischen Spezialitäten zu präsentieren. Marktstände, Karussells und Attraktionen werden großteils von kleinstrukturierten Unternehmen betrieben und schaffen zahlreiche Arbeits- und Auftragsmöglichkeiten - von Tischlern und Elektrikern über Gastronomiepersonal bis zu den Verkäufern. 

Marktbesuche bringen wichtige Impulse für den Wiener Handel

Auch über die Märkte hinaus haben die Adventmärkte große wirtschaftliche Bedeutung. „Weihnachtsmärkte prägen das Bild der Innenstadt in der umsatzstärksten Zeit des Jahres und schaffen mit ihren visuellen, auditiven und kulinarischen Reizen eine einladende Atmosphäre, die Besucher anzieht“, erklärt Gumprecht. Ein Fünftel der Wiener verbindet den Marktbesuch mit einem Einkauf in umliegenden Geschäften - ein zusätzlicher Schub für den stationären Handel, die Gastronomie und den Tourismus. 

Atmosphäre zieht Menschen an

Neben der wirtschaftlichen Bedeutung sind die Adventmärkte auch wichtige soziale Treffpunkte. „Gerade in der Vorweihnachtszeit bieten sie einen Ort der Begegnung – zum Freunde treffen, genießen und gemeinsam Zeit verbringen“, so Gumprecht. Hauptmotive der Besucher sind die besondere Atmosphäre (56 Prozent), das Treffen mit Freunden (45 Prozent) sowie der Genuss von Punsch und Glühwein (43 Prozent). Auch das Ansehen der Produkte (34 Prozent), kulinarischer Genuss (29 Prozent) und der Kauf von Weihnachtsgeschenken (16 Prozent) zählen zu den Beweggründen.

Klassiker beim Genuss 

Kulinarisch bleibt es klassisch und genussvoll: Maroni (41 Prozent), Langos (35 Prozent) und gebrannte Mandeln (33 Prozent) liegen im Ranking der beliebtesten Speisen vorne, gefolgt von Kartoffelpuffern (31 Prozent), Ofenkartoffeln (30 Prozent) und Crêpes bzw. Palatschinken (21 Prozent). Bei den Getränken führen Punsch (45 Prozent) und Glühwein (36 Prozent), gefolgt von heißer Schokolade und alkoholfreiem Punsch (20 Prozent).

Rathausplatz führt Ranking der beliebtesten Märkte an

Bei den beliebtesten Weihnachtsmärkten liegt der Christkindlmarkt am Rathausplatz vorne, gefolgt von Schloss Schönbrunn, dem Spittelberg, dem Weihnachtsdorf im Alten AKH und dem „Art Advent“ am Karlsplatz. Ebenfalls sehr beliebt sind die Märkte beim Schloss Belvedere, im Türkenschanzpark und in den Blumengärten Hirschstetten.

Foto: Florian Wieser

Bianca Pfaller neue CFO bei Drei

Bianca Pfaller (at am 1. November 2025 die Position des Chief Financial Officer bei Drei und wird damit Teil der Geschäftsführung. Sie übernimmt die Position von Sabine Hogl, die sich nach mehr als 20 Jahren außergewöhnlicher Arbeit aus dieser Rolle zurückzieht, dem Unternehmen in den nächsten Monaten jedoch weiterhin in beratender Funktion zur Verfügung steht.

„Sabine Hogl hat über Jahrzehnte hinweg mit höchster Finanzexpertise und strategischem Weitblick maßgeblich zum Erfolg unseres Unternehmens beigetragen. Sabine war nicht nur eine Hüterin der Zahlen, sondern auch ein Gestalter, ein loyaler Partner und eine Stimme der Vernunft in turbulenten Zeiten“, so Drei CEO Rudolf Schrefl. 


„Mit Bianca Pfaller konnten wir eine engagierte Führungskraft für die Rolle der CFO gewinnen. Sie bringt nicht nur tiefes Finanzverständnis und langjährige Erfahrung mit, sondern brennt auch für die digitale Transformation und wird mit ihrem Blick nach vorne wichtige Impulse für eine starke Zukunft von Drei setzen,“ so Schrefl weiter.

Bianca Pfaller war seit 2022 bei Drei als Senior Head of Controlling für die Bereiche Financial Controlling, Financial Analytics sowie Business Intelligence zuständig. In ihrer neuen Funktion als CFO verantwortet Pfaller die strategische und operative Steuerung der Finanzbereiche des Unternehmens, einschließlich Controlling, Rechnungswesen, Treasury, Risikomanagement, Data & AI Intelligence sowie finanzielle Planung und Berichterstattung. Ihr Team umfasst mehr als 110 Mitarbeiter:innen.

„Ein großes Dankeschön für das Vertrauen. Ich freue mich darauf, als CFO gemeinsam mit meinem Team die digitalen Lösungen und Innovationen im Finanzbereich voranzutreiben und die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens fortzusetzen“, meint die neue Drei CFO Bianca Pfaller. 


Bevor Pfaller zu Drei kam, leitete sie bei A1 Telekom Austria die Abteilung Planning & Reporting und verantwortete dort unter anderem die Budgetierung und das operative Reporting des Retail-Geschäfts. Davor war sie 18 Jahre bei der Erste Bank in unterschiedlichen Controlling- und Führungsfunktionen tätig – auch international, unter anderem auch als Leiterin der Vertriebssteuerung mit Fokus auf Reporting, Analytics und Steuerung.
Pfaller ist Mutter von zwei Teenagern und lebt in Wien.

Foto: Phillipp Lipiarski/Drei

Bewerbungsphase für SozialMarie 2026

Haben Sie ein Projekt, das gesellschaftliche Herausforderungen neu denkt und den Mut zur Veränderung zeigt? Dann sind Sie bei uns genau richtig. 

Hier geht’s zum Einreichformular: sozialmarie.org

Wer kann einreichen? 

Aktive Projekte aus der Zivilgesellschaft, der öffentlichen Verwaltung und der Wirtschaft, die in Österreich, Kroatien, Tschechien, Ungarn, Slowenien oder der Slowakei umgesetzt werden. 

Sie sind sich nicht sicher, ob Ihr Projekt geeignet ist? Dann werfen Sie einen Blick auf unsere Teilnahmebedingungen und Kriterien für soziale Innovation. 

Das gibt’s zu gewinnen

Fünfzehn herausragende Projekte, die auf soziale Herausforderungen unserer Zeit reagieren, werden mit insgesamt 54.000 € ausgezeichnet. 

Wichtige Termine

  • Ende Einreichfrist: 13. Jänner 2026, 23:55 Uhr 
  • Q&A Session für Interessierte: 3. Dezember 2025, 16:00–18:00 Uhr (In kleinen Gruppen, Fragen können in der jeweiligen Landessprache gestellt werden) 

Bleiben Sie informiert! 

Folgen Sie der SozialMarie auf den diversen Social-Media-Kanälen, um keine Updates zu verpassen, Einblicke in Projekte zu bekommen und Tipps zur Bewerbung zu erhalten. Indem Sie Inhalte teilen, helfen Sie mit, soziale Innovation sichtbarer zu machen und die Community zu stärken. 

Hochschule Campus Wien: Silvia Kaupa-Götzl neue CFO

Die Hochschule Campus Wien, Österreichs größte Fachhochschule, besetzt eine Schlüsselposition neu: Mag.a Silvia Kaupa-Götzl, LL.M. hat mit Anfang November 2025 die Funktion der Chief Financial Officer (CFO) übernommen. Mit ihr gewinnt die Hochschule eine ausgewiesene Expertin für Finanz- und Unternehmenssteuerung, die zugleich über umfassende Erfahrung in Strategie, Digitalisierung und Führung verfügt.

Kaupa-Götzl folgt in dieser Funktion Ing. Mag. Horst Rode nach, der sich künftig einer neuen beruflichen Herausforderung widmen wird. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Geschäftsleitung, Prof. Ing. Wilhelm Behensky, MEd und der designierten Vorsitzenden der Geschäftsleitung, FH-Prof.in DIin Dr.in Doris Link, wird Silvia Kaupa-Götzl künftig die Geschäftsleitung der Hochschule Campus Wien bilden.

„Mit Silvia Kaupa-Götzl haben wir eine erfahrene Persönlichkeit für die Position der Chief Financial Officer gewonnen. Sie vereint Erfahrung, Vision und Leadership. Das Präsidium ist überzeugt, dass sie gemeinsam mit der designierten Vorsitzenden der Geschäftsleitung, Doris Link, die erfolgreiche Zukunft der Hochschule Campus Wien sichern wird“, sagt Hannes Swoboda, Präsident des Präsidiums der Hochschule Campus Wien.

Erfahrung zwischen Wirtschaft, Recht und öffentlicher Verantwortung

Silvia Kaupa-Götzl studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien und absolvierte ein postgraduales Masterstudium (LL.M.) an der London School of Economics. Nach ersten Jahren als Juristin wechselte sie 2005 zur ÖBB-Personenverkehr AG, wo sie in den folgenden Jahren verschiedene Leitungsfunktionen in den Bereichen Strategie und Unternehmensentwicklung und Fernverkehr übernahm.

2015 wurde sie zur Vorständin der Österreichischen Postbus AG bestellt, des größten Busunternehmens des Landes. In dieser Rolle verantwortete sie 9 Jahre lang zentrale Unternehmensbereiche wie Finanzen, Controlling, Technik, IT & Innovation, Personal, Recht und Einkauf. Unter ihrer Führung trieb der Konzern insbesondere die Digitalisierung und nachhaltige Mobilitätsstrategien voran. Neben ihrer Managementtätigkeit engagierte sich Kaupa-Götzl stets für Gender & Diversity und eine bessere Fehlerkultur in Unternehmen. Seit 2022 ist sie überdies als Lehrbeauftragte an der Universität Wien tätig.

„Die Hochschule Campus Wien ist ein Ort mit großem Gestaltungspotenzial“

Mit dem Wechsel an die Hochschule Campus Wien betont Kaupa-Götzl ihren Wunsch, ihre Erfahrung aus Wirtschaft und öffentlichem Sektor in ein zukunftsorientiertes Hochschulumfeld einzubringen: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir mit dieser neuen Aufgabe entgegengebracht wird. Die Hochschule Campus Wien ist ein Ort mit großem Gestaltungspotenzial – sie verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlicher Verantwortung. Besonders reizt mich die Möglichkeit, gemeinsam mit den Kolleg*innen die finanziellen und strategischen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Forschung, Lehre und Innovation nachhaltig wachsen können“, sagt Silvia Kaupa-Götzl.

Behensky: „Eine Führungspersönlichkeit mit Weitblick und strategischem Gespür“

Auch der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Wilhelm Behensky, zeigt sich erfreut über die künftige Zusammenarbeit: „Silvia Kaupa-Götzl ist eine Führungspersönlichkeit mit Weitblick, Managementerfahrung und einem tiefen Verständnis für komplexe Organisationen. Ihre Expertise in Finanzsteuerung, Digitalisierung und Change-Management wird uns helfen, die Hochschule wirtschaftlich solide und strategisch klug weiterzuentwickeln.“

Die designierte Vorsitzende der Geschäftsleitung, Doris Link, betont die Bedeutung der Zusammenarbeit und gemeinsamen Weiterentwicklung: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Silvia Kaupa-Götzl. Sie bringt nicht nur fundierte Finanz- und Managementkompetenz mit, sondern auch einen modernen Blick auf Führung und Transformation. Für mich steht im Mittelpunkt, die Hochschule Campus Wien als lernende Organisation weiterzuentwickeln – mit Klarheit in der Strategie und einem offenen Dialog auf allen Ebenen.“

Hochschule Campus Wien

Mit über 9.000 Studierenden am Campus Altes Landgut, einem weiteren Standort und zwei Kooperationsstandorten, ist die Hochschule Campus Wien die größte Fachhochschule Österreichs. In den Departments Angewandte Pflegewissenschaft, Applied Life Sciences, Bauen und Gestalten, Gesundheitswissenschaften, Sozialwissenschaften, Technik sowie Verwaltung, Wirtschaft, Sicherheit, Politik steht ein Angebot von mehr als 70 Studienprogrammen in berufsbegleitender und Vollzeit-Form zur Auswahl. Anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung wird in zehn fachspezifischen Forschungszentren gebündelt. Fort- und Weiterbildung in Form von Seminaren, Modulen und Zertifikatsprogrammen deckt die Hochschule über die Campus Wien Academy ab. Die Hochschule Campus Wien ist Gründungsmitglied im Bündnis Nachhaltige Hochschulen.

Foto: Hochschule Campus Wien/Ludwig Schedl

Heeresgeschichtlichen Museum: Neue Leitung

Birgit Johler leitet ab 16. Februar 2026 das neue Referat Ausstellungen sowie stellvertretend die Abteilung Sammlungen und Ausstellungen. 

"Mit Birgit Johler gewinnt das Heeresgeschichtliche Museum und das Team rund um Direktor Georg Hoffmann eine national wie international bestens vernetzte Museumsspezialistin, die wesentlich zur Weiterentwicklung des Hauses auf seinem Weg zu einem modernen und diskursiven militärhistorischen Museum beitragen wird“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. 

„Dem Heeresgeschichtlichen Museum gelingt mit der Verpflichtung von Birgit Johler ein besonders wichtiger Schritt in die Zukunft. Ein Museum lebt von diskursiven, multiperspektivischen Ausstellungen. Birgit Johler bringt nicht nur einen großen Erfahrungsschatz und wissenschaftliche Kompetenz mit, sondern auch einen weiten Blick auf Gesellschaft und Gegenwart, auf Militär, Krieg und Gesellschaft. Mit ihr wird zudem die Ausstellungspraxis im Haus um eine wichtige Perspektive ergänzt – das forschende Ausstellen, das im HGM künftig eine zentrale Rolle spielen wird“, freut sich Direktor Georg Hoffmann. 

Birgit Johler verbindet in ihren nationalen wie internationalen Ausstellungsprojekten kulturwissenschaftliche Fragestellungen mit aktueller Museologie und kuratorischer Praxis. Sie ist Honorarprofessorin am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien, wo sie 2017 promovierte.

Nach Stationen unter anderem am Volkskundemuseum Wien, als Kuratorin im Team der österreichischen Ausstellung im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau und Kuratorin wesentlicher Teile der Eröffnungsausstellung des Hauses der Geschichte Österreich verantwortete sie als leitende Kuratorin im Volkskundemuseum am Paulustor in Graz die semi-permanente Hauptausstellung und zahlreiche Wechselausstellungen und Vermittlungsformate. Museums- und Archivforschung, materielle und visuelle Kultur, Alltag im 20. Jahrhundert sowie Nationalsozialismus und Holocaust zählen zu den aktuellen Forschungsschwerpunkten von Birgit Johler, die zudem für erinnerungskulturelle Projekte unter anderem als Jury-Mitglied aktiv ist.

Foto: Natascha Unkart

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