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Politische Innovationen aus Europa ausgezeichnet

Den Innovation in Politics Award in der Kategorie Ökologie erhält ein nachhaltiges Wohnviertel im niederländischen Utrecht, das durch seine klimaschützenden Eigenschaften besticht. Im Bereich Menschenrechte geht der begehrte Preis an eine soziale Wäscherei für armutsgefährdete Bürger:innen in Griechenland. Unter den Finalist:innen befand sich auch das österreichische Projekt „Wien repariert’s – der Wiener Reparaturbon”. 

Paris & Straßburg, 19. Jänner 2022 Zwanzig Projekte aus den zwölf europäischen Ländern Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Italien, Litauen, Niederlande, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz und Vereinigtes Königreich kamen bei den Innovation in Politics Awards in den Kategorien Ökologie und Menschenrechte ins Finale. Die Finalist:innen und Gewinner:innen wurden von einer europäischen Jury aus 1.032 Bürgerinnen und Bürgern ausgewählt. Die Preisverleihungen in diesen beiden Kategorien fanden in Paris (Ökologie) und Straßburg (Menschenrechte) statt.

Urbaner Nahrungswald schafft eine nachhaltige Zukunft in den Niederlanden

In Rijnvliet, einem neuen Stadtteil von Utrecht, arbeiten Bewohner:innen zusammen, um einen Nahrungswald zu schaffen, der reichlich Grünflächen, Wasser und Lebensräume für Wildtiere im Wohnviertel integriert. Diese neue urbane Landwirtschaft wird in einem partizipativen Gestaltungsprozess erschaffen, um die Lebensqualität der Bewohner:innen zu verbessern und die Artenvielfalt zu erhöhen.

Die öffentlichen Grünflächen sollen durch Erholungsmöglichkeiten und Ökosystemleistungen, aber auch Wassermanagement, Luftreinigung und Schutz gegen Hitze zu einer verbesserten Lebensqualität der Bewohner:innen beitragen. Das Viertel wird über einen 15.000 m2 großen städtischen Nahrungswald mit über 200 Arten von essbaren Pflanzen verfügen, der auch als grüne Infrastruktur dient.

Das Gewinnerprojekt, Rijnvliet, Edible Neighborhood, wurde in Paris vom Ehrengast Élisabeth Moreno, Ministerin für Gleichstellung, Diversität und Chancengleichheit, bekannt gegeben.

Der stellvertretende Bürgermeister von Utrecht Klaas Verschuure: "Der Award ist eine wichtige Anerkennung aller Bemühungen und Arbeit für die Bürger:innen von Rijnvliet und die Stadtverwaltung. Zusammenarbeit und Beteiligung sind nie eine schnelle Lösung, wir haben viel voneinander gelernt. Die verbindenden Faktoren waren immer das Engagement und die Liebe zu unserer Stadt und unserer Nachbarschaft. Die Wertschätzung und Anerkennung durch andere europäische Bürger:innen ist die höchste Auszeichnung.”

Kostenloser Waschsalon für Bedürftige in Griechenland

„Social Laundrette“ wurde im März 2021 gegründet, um den armutsgefährdeten Bürger:innen der Gemeinde Chania (Griechenland) zu helfen. Das Projekt bietet kostenlosen Zugang zu einer Wäscherei, in der nicht nur die Kleidung gereinigt werden kann, sondern auch persönliche Hygiene Aufmerksamkeit bekommt. So soll ein Beitrag zur Lebensqualität und zum Selbstwertgefühl der Betroffenen geleistet werden.

Zu den Einrichtungen gehören Bademöglichkeiten, Waschmaschinen, Trockner und ein Laden, in dem Kleidung, Schuhe und Wäsche kostenlos erhältlich sind. Die Besucher:innen haben auch Zugriff auf Computer und einen Fernseher und können je nach Bedarf Unterstützung von Wohnungs-, Lebensmittel- und Beratungsdiensten sowie psychologische Unterstützung erhalten. 

In den ersten vier Monaten nach der Eröffnung hat das „Social Laundrette“ 1.055 Menschen geholfen: 478 nutzten die Waschküche, 543 die Hygiene-Möglichkeiten, und 354 Personen erhielten kostenlose Kleidung aus dem Laden.

Das Gewinnerprojekt „Social Laundrette" aus Griechenland wurde in Straßburg vom Ehrengast Marija Pejčinović Burić, Generalsekretärin des Europarats, bekannt gegeben.

"Der Europarat ruft Regierungen, Politiker:innen und die Zivilgesellschaft dazu auf, eine aktive Rolle beim Schutz und der Förderung der Menschenrechte, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit auf unserem Kontinent zu spielen. Die Innovation in Politics Awards spiegeln dieses Ziel wider, indem sie die Arbeit von Politiker:innen anerkennen, die nach innovativen Lösungen für die Herausforderungen von heute suchen und damit einen wichtigen Beitrag zum Erfolg und zur Widerstandsfähigkeit unserer Demokratien leisten” sagte Generalsekretärin des Europarates, Marija Pejčinović Burić.

Die stellvertretende Bürgermeisterin für Sozialpolitik in Chania, Eleni Zervoudaki, die für das Gewinnerprojekt verantwortlich ist, meint dazu: 
Wir sind stolz, dass unsere Wäscherei mit dem Innovation in Politics Award ausgezeichnet worden ist. Das Projekt wurde vor etwa einem Jahr für die Gemeinde von Chania entwickelt. Diese wichtige soziale Einrichtung, die vorher in unserer Gemeinde gefehlt hat und die Unterstützung für gefährdete Bevölkerungsgruppen bietet, wurde in Zusammenarbeit mit der International Organization for Migration (IOM) und dem Reframe Program entwickelt. Von ganzem Herzen danke ich allen, die mit ihren Spenden und ihrer Arbeit zur Umsetzung dieses Projekts beigetragen haben. Die Belohnung unserer Bemühungen ist ein zusätzlicher Ansporn, unsere Arbeit fortzusetzen, die sich immer an den Bürger:innen und ihren Bedürfnissen orientiert".

Edward Strasser, CEO des Innovation in Politics Institute: „Alle Finalisten zeigen Gemeinden und Regierungen, wie wir unsere natürlichen Ressourcen am besten nutzen und pflegen und dabei unsere Lebensqualität verbessern. Rijnvliet „Edible Neighbourhood” hat neue Wege in der Stadtplanung beschritten, da das Konzept von den Bürger:innen selbst stammt. Das „Social Laundrette“-Team ermöglicht allen Bürger:innen Zugriff auf Einrichtungen, die für das tägliche Leben und die Berufstätigkeit unerlässlich sind. Ich gratuliere beiden Gewinnern, die mutige Ideen in die Tat umgesetzt haben, um das Leben ihrer Gemeinden zu verbessern."

Preisverleihungen und Konferenzen in neun europäischen Städten

Die diesjährige Verleihung der Innovation in Politics Awards wird als gesamteuropäische Veranstaltungsreihe von Dezember 2021 bis Februar 2022, unter der Schirmherrschaft der Generalsekretärin des Europarats, Marija Pejčinović Burić, und der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission für Demokratie und Demografie, Dubravka Šuica, stattfinden. 

Jede Veranstaltung zu den neun Preiskategorien Gemeinschaft, Demokratie, Digitalisierung, Ökologie, Wirtschaft, Bildung, Menschenrechte, Lebensqualität und Covid-19-Strategien besteht aus einer internationalen Konferenz und einer festlichen Preisverleihung.

Zusätzliche Informationen zu den Innovation in Politics Awards

Die 2021 Gewinner in der Kategorie Ökologie: 


Die 2021 Gewinner in der Kategorie Menschenrechte: 


Die 2021 Ökologie Finalisten: 


Die 2021 Menschenrechte Finalisten: 


Die Veranstaltungen werden unterstützt von

  • Dr. Alexander Van der Bellen, Bundespräsident von Österreich
  • Ing. Eduard Heger, Ministerpräsident der Slowakei
  • Marija Pejčinović Burić, Generalsekretärin des Europarates
  • Dubravka Šuica, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission für Demokratie und Demografie
  • Prof. Jerzy Buzek, MdEP, ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments und ehemaliger Ministerpräsident von Polen
  • Allan Larsson, ehemaliger Finanzminister von Schweden
  • Barbro Westerholm, MP, ehemalige Generaldirektorin der schwedischen Behörde für Gesundheit und Wohlfahrt
  • Prof. Jutta Allmendinger, Präsidentin des WZB Berlin Sozialwissenschaftliches Zentrum
  • Antonio Rosati, CEO von EUR S.p.A.

Foto: Sebastian-Philipp

Champions und Talente im Qualitätsmanagement gesucht

Auf Initiative der Österreichischen Vereinigung für Qualitätssicherung (ÖVQ) sucht die Quality Austria jährlich die „Qualitäts-Champions“ und „Qualitäts-Talente“ des Landes.

Am kostenlosen Wettbewerb können alle im Qualitätsmanagement tätigen bzw. daran interessierten Personen teilnehmen. Auf die besten eingereichten Projekte und Ideen warten mediales Echo, Sach- und Geldpreise und eine feierliche Ehrung im Rahmen des qualityaustria Forums in Salzburg. Die Einreichfrist läuft noch bis 15. Oktober 2021.

Seit 2015 werden die Awards „Qualitäts-Champion“ und „Qualitäts-Talent“ jährlich auf Initiative der Österreichischen Vereinigung für Qualitätssicherung (ÖVQ) vergeben. Der Titel „Qualitäts-Champion“ geht an die innovativsten, im Qualitätsmanagement tätigen Personen, während sich für das „Qualitäts-Talent“ Schüler, Studierende, Lehrlinge und junge Berufstätige mit den besten Ideen für Qualitäts- und Projektmanagement bewerben können.

„Mit den Auszeichnungen wollen wir eine Bühne für Erfolgsgeschichten im Qualitätsmanagement schaffen und gleichzeitig die Teilnehmer auf ihrem persönlichen Karriereweg unterstützen“, so Konrad Scheiber, Geschäftsführer der Quality Austria.  

In der Fachjury sitzen neben Vertretern von Quality Austria und ÖVQ auch Repräsentanten aus den Bereichen Wissenschaft, Medien, Lehre und Wirtschaft. Die Teilnahme an beiden Bewerben ist kostenlos. Die Gewinnerehrung für den diesjährigen Bewerb findet am 16. März 2022 beim 27. qualityaustria Forum in Salzburg statt.

Internationale Aufmerksamkeit für „Qualitäts-Champion“ 

Der Bewerb um den österreichischen „Qualitäts-Champion“ richtet sich an alle in Österreich beschäftigten Personen, die im Bereich der Managementsysteme tätig sind und mit einem Projekt außerordentlich zur Qualitätsverbesserung bzw. ‑entwicklung von Produkten bzw. Dienstleistungen beigetragen haben. Der „Qualitäts-Champion“ wird automatisch für die Teilnahme am European Quality Leader Award der European Organization for Quality (EOQ) nominiert. Der international anerkannte EOQ Award zeichnet Qualitätsmanager aus ganz Europa aus, die durch ihr Know-how im Qualitätsmanagement zu bedeutendem Erfolg ihrer Organisation gegenüber verschiedensten Stakeholdern beigetragen haben.

Treiber für persönlichen Karriereweg und 3.000 Euro: „Qualitäts-Talent“

Für die Auszeichnung „Qualitäts-Talent“ können sich Schüler, Studenten, Lehrlinge oder junge Berufstätige im Alter von 16 bis 30 Jahren bewerben, die bereits erste Erfahrungen im Projektmanagement (Qualitäts‑, Umwelt- oder Sicherheitsprojekte) gesammelt haben. Es können Fachbereichsarbeiten, Verbesserungsvorschläge oder außergewöhnliche Ideen und Projekte eingereicht werden. Auf die Gewinner warten 1.500 Euro in bar sowie ein Bildungsscheck der Quality Austria im Wert von 1.500 Euro.

Die Erfolgsgeschichten der bisherigen Gewinner 

Amtierender „Qualitäts-Champions 2019“ ist der 42-jährige Burgenländer Stefan Rauhofer aus Marz bei Mattersburg. Rauhofer konnte beim Wiener Neudorfer Unternehmen Alufix seine Pläne zur Verbesserung der Produktqualität bei gleichzeitiger Senkung der Herstellungskosten umsetzen. „Qualitäts-Talent 2019“ wurde Matthias Kratky aus Wien. Der 30-Jährige überzeugte die Jury in der Kategorie der 16- bis 30-Jährigen mit der Entwicklung einer produktspezifischen Audit-Systematik bei Rheinmetall in Wien. 

Alle Informationen zum Anmeldeprozess gibt es unterhttps://www.qualityaustria.com/qualitaets-champion-und-talent

Foto: Georges Schneider

Aktion der WU: Mehr Frauen auf Wikipedia sichtbar machen

Die WU hat sich zum diesjährigen Internationalen Frauentag ein großes Ziel gesetzt: Die deutschsprachige Wikipedia soll weiblicher werden. Denn nur rund 16 % der Wikipedia-Biografien handeln von Frauen. In Kooperation mit Wikimedia Österreich veranstaltet die WU daher einen Edit-a-thon mit dem klaren Ziel, die Präsenz von Frauen, insbesondere von jenen aus der Wirtschaft, auf der Seite zu erhöhen. Die Aktion ist Teil des internationalen Wikipedia-Projekts „Women in Red“, das die Sichtbarkeit von Frauenbiografien auf Wikipedia erhöhen und zu einer gleichberechtigten Welt beitragen will.

Auch wenn Österreich laut dem Frauen.Management.Report 2020 der AK in Hinblick auf die Gleichberechtigung von Frauen in der Wirtschaft im internationalen Vergleich nach wie vor großen Aufholbedarf hat, zeigt zumindest die verbindliche Quote von mindestens 30 % Frauen in Aufsichtsgremien großer und börsennotierter Unternehmen Wirkung. Damit kommen auch immer mehr Frauen in einflussreiche Positionen und stehen im öffentlichen Interesse. In der deutschsprachigen Wikipedia sind sie aber nach wie vor stark unterrepräsentiert. „Gerade, weil Frauen in Führungspositionen so notwendige Role-Models sind, ist es wichtig, sie auch öffentlich sichtbar zu machen“, so WU-Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger.

WU-Beteiligung am Internationalen Frauentag

Jedes Jahr beteiligt sich die WU mit unterschiedlichen Projekten am Internationalen Frauentag. 2019 wurde das Thema „Frauen in der Startup-Szene“ näher beleuchtet, 2020 lud die WU zum Theaterstück „Arbeit, lebensnah – Käthe Leichter und Marie Jahoda“ ein. 2021 veranstaltet sie nun mit dem Edit-a-thon eine digitale „Schreibwerkstatt“, in der gemeinsam an Wikipedia-Artikeln gearbeitet wird. Im Workshop erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Einführung in die Welt der Wikipedia und erfahren, wie die wichtigste Informationsseite der Welt funktioniert, was gute Recherche ausmacht und wie sachliche und faktenbasierte Artikel verfasst werden. Nach dem Workshop werden selbstständig Artikel über erfolgreiche Frauen für Wikipedia verfasst. Für Nachfragen und zur Unterstützung werden Online-Sprechstunden abgehalten.

Edit-a-thon offen für alle

Am Edit-a-thon teilnehmen können alle Personen, die Interesse haben – unabhängig davon, ob sie Wiki-Neulinge sind oder bereits Erfahrung im Erstellen von Wikipedia-Seiten haben. Aufgrund der Pandemie-Situation finden die Workshops an zwei Terminen digital statt. Die Teilnahme ist begrenzt. Die Anmeldefrist endet am 26.2.

Unter den Mitschreibenden werden 10 Gutscheine im Wert von jeweils 50 EUR für den Shop der Wirtschaftsuniversität Wien vergeben.

Online-Schreibworkshop
Wann: Freitag, 5.3., 10 – 14 Uhr oder Dienstag, 9.3., 14 – 18 Uhr
Schreiben der eigenen Wikipedia-Artikel: bis Sonntag, 13. März

Hier geht’s zur Anmeldung. Rückfragen bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Am 15. März, 9 – 13 Uhr findet eine öffentliche Abschlussveranstaltung mit der Präsentation der Ergebnisse statt.

iab Programmatic Day: Die Zukunft der Digitalwerbung

Beim iab Programmatic Day trafen sich Top-Experteninnen und Experten aus der Digitalbranche im Lighthouse des „Haus des Meeres“, um sich über das Thema Programmatic auszutauschen. Discussion Panels, Elevator Pitches und eine Keynote von Jörg Vogelsang rundeten den spannenden Tag ab.

Auf Einladung des interactive advertising bureaus (iab austria) kamen Expertinnen und Experten aus der Digitalbranche am Donnerstag im Haus des Meeres zusammen und gingen mit dem ersten Discussion Panel: „Programmatic meets Creative” mit Herbert Schöberl (Senior Vice President Digitalization bei Magenta Telekom), Kim Krey (Digital Communication & Performance Specialist bei Nespresso), Cosma A. Handl (Digital Marketing bei Volvo Car Austria) und Utku Gündüz (Senior Performance Marketing Manager – Programmatic bei refurbed) gleich in medias res. Die Moderation übernahm Diego del Pozo (Geschäftsführer TUNNEL 23).

„Programmatic hat die digitale Werbung entscheidend verändert und ist nicht mehr wegzudenken, wenn es um Kampagnenplanung und -ausspielung geht. Datengetriebenes Marketing und Targeting individueller Interessen können mit den passenden Creatives zu guten Ergebnissen führen. Die richtige Message für die richtige Audience zur richtigen Zeit bleibt natürlich der Schlüssel zum Erfolg, egal ob online, Digital-Out-Of-Home (DOOH), Cookie oder Cookieless“, sagt Schöberl.

Vom Kreativ-Briefing für programmatische Kampagnen, zur Abstimmung von Always-On Maßnahmen auf die restliche Kommunikation, bis hin zur Erstellung von dynamischen Werbemitteln werden Werbetreibende vor budgetäre, zeitliche und organisatorische Herausforderungen gestellt. Große Hürden bei Programmatic sind noch dazu die verbindlichen Rechtstexte, auch das Ende der Third-Party-Cookies stellt Unternehmen sowie Werbetreibende vor neue Challenges.

„Dadurch, dass sich die Audiences granular stetig verkleinern, wird das Targeting immer schwieriger. Als Unternehmen und als Werbetreibende müssen wir flexibel bleiben und uns an die neuen Hürden anpassen. Was jedes Unternehmen für Programmatic einplanen sollte, ist viel Zeit und viele Testphasen. Die Strategie und die Message jeder Kampagne müssen ständig durch ‚Trial and Error‘ angepasst werden“, erklärt Krey.

Das Ende des Third-Party-Cookies, einem Targeting Star

Derzeit befindet sich die digitale Werbebranche an einem Wendepunkt. Das Fundament, auf dem die Technologie in den vergangenen 27 Jahren aufgebaut wurde, verschwindet. Es sind nicht nur technische Herausforderungen, sondern vor allem auch Regulationen, die es immer schwieriger machen Ziele für Werbekunden zu erreichen. Trotzdem gibt es täglich mehr als 790 Milliarden Werbemöglichkeiten Konsumentinnen und Konsumenten mit Programmatic Advertising zu erreichen.

„Die Branche hat es in den letzten 30 Jahren versäumt die Bevölkerung beim Thema ‚Data Privacy‘ mitzunehmen. Dies zwingt die Politik die Werbeindustrie mit Gesetzen wie der Datenschutz-Grundverordnung zu regulieren. Innerhalb des europäischen Parlaments gibt es Gesetzesvorgaben, die darauf abzielen Targeting komplett zu verbieten. Das ist aber nicht der richtige Weg, denn Werbung ist der Motor unserer Wirtschaft“, betont Jörg Vogelsang.

Die Konsumentinnen und Konsumenten müssen aufgeklärt werden, dass sie im Gegenzug ihres hinterlassenen Identifiers auch entsprechende Inhalte zurückbekommen. Vogelsang meint, dass in Zukunft auch datenbasierte Werbung ohne Cookies möglich sein wird, auch wenn es nicht gelingen wird eine Mehrheit der Userinnen und User zu targeten. Die Branche funktioniert seit Jahrzehnten über Panels und Hochrechnungen. Nach 27 Jahren kann sich die Branche vom Cookie verabschieden und gemeinsam an einem stabileren Ökosystem arbeiten.

Discussion Panel: „Traditional Media goes Programmatic”

Beim zweiten Discussion Panel diskutierten Rebecca Prinz (Campaign & Programmatic Manager bei Goldbach Audience Austria GmbH), Florian Wagner (Lead of Data & Programmatic bei Gewista Werbegesellschaft m.b.H.), Christina Schirmbrand (Account Director Digital bei Ketchum Publico), Patrick Bogeschdorfer (Gründer bei Bits&Digits) und Christopher Sima (Head of Operations bei Krone Multimedia GesmbH & Co KG) mit Melanie Gegenleithner (iProspect) über die Entwicklungen des digitalen Media-Ökosystems und das dadurch veränderte Medienkonsumverhalten.

„Programmatische Werbung ist wichtig für Unternehmen und für Publisher, mittlerweile ist die Fragmentierung in dem Bereich jedoch so groß, dass es gut wäre nach einer gemeinsamen Lösung mit standardisierten Plattformen und Werbeformen zu suchen. Eine gute Infrastruktur und das richtige Knowhow der neuen Technologien sind hierbei natürlich unumgänglich“, so Sima.

In Zukunft werden OOH-Werbemittel zu flexiblen Programmatic Werbeformen digitalisiert werden, sowie Lineares TV durch Connected-TV und Werbemitteln auf diversen Streaming-Plattformen abgelöst werden wird. Denn die stärksten wachsenden Medien weltweit sind sicher DOOH sowie Connected-TV und Streamingdienste. Konvergente Produkte mit Crossmedia-Konzepten und Touchpoints über alle Mediengattungen sind die Zukunft der Digitalwerbung.

Discussion Panel: „Post Cookie Ära”

Bei der abschließenden Podiumsdiskussion diskutierte Panel-Moderator Matthias Fanschek (Managing Director Austria bei Merkle DACH) mit Andreas Grasel (Adform Country Manager Austria & Switzerland), Angelika Hrubi (Google Marketing Platform Lead Austria), John Oakley (Ikea Country Marketing Manager), Maresa Wolkenstein (Cope Senior Research & Development Managerin) und Martin Gaiger (Kurier Digital-CEO) über die Post-Cookie-Ära und die Entwicklung datengetriebener Werbung.

In Zukunft werden die geltenden Grundprinzipien des Marketings bestehen, den Konsumenten und seine Bedürfnisse bestmöglich zu verstehen. Aus Google-Sicht können Performance und Datenschutz im Einklang miteinander funktionieren. Im technischen Bereich wird dafür auf First-Party-Daten, Automatisierung und Machine Learning und die Privacy Sandbox gesetzt. Um sich für die Zukunft mit First-Party-Daten zu rüsten setzt Ikea auf den Ausbau des Ikea Family Clubs: Endkundinnen und -kunden sollen durch attraktive Anreize ihre Daten teilen.

Um bestmöglich für die Zukunft gerüstet zu sein, verfolgen Fanschek und Oakley aus Kundinnen- und Kundensicht die Strategie die eigenen First-Party-Daten für ein holistisches Bild der Kundinnen und Kunden aufzubauen. In weiterer Folge gilt es sich zu überlegen die Daten aus dem Owned-Media-Bereich in den Paid-Media-Bereich zu transferieren. Kurier Digital hat dafür eine eigene Taskforce aus Spezialistinnen und Spezialisten wie Juristinnen und Juristen, Technikerinnen und Technikern gegründet.

Elevator Pitches

Bei spannenden Elevator Pitches stellte Stefan Santer die Consent Management Plattform Didomi, Florian Wagner für die Gewista ihre Pläne in den DOOH-Markt einzusteigen und Rebecca Prinz für die Goldbach Media ihr bestehendes DOOH-Netzwerk vor. Martina Zadina und Laura Gäng präsentierten das umfängliche Rebranding des Kurier Digital als „k digital“ mit einem Team von rund 50 Digitalexpertinnen und -experten. Andreas Grasel und Giedrius Bielinis stellten für Adform das neue Tool „Adform FLOW“ vor und Stefan Benno Müller präsentierte für Adition „Active Agent“, die erste und einzige Omnichannel-DSP auf dem deutschen Markt.

Foto: Katharina Schiffl

Bewerbung für den Staatspreis Unternehmensqualität 2021

Noch bis 31. Mai 2021 können sich Unternehmen und Organisationen in fünf Kategorien für den diesjährigen Staatspreis Unternehmensqualität anmelden. Der Staatspreis Unternehmensqualität wird jährlich vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) in Kooperation mit der Quality Austria vergeben. 2020 hat die faircheck Schadenservice GmbH die nationale Auszeichnung für ganzheitliche Spitzenleistung erhalten.

Bereits zum 26. Mal wird der Staatspreis Unternehmensqualität im Rahmen einer feierlichen Gala verliehen. Ziel ist es auch in diesem Jahr die heimische Wirtschaft zu stärken, indem unter dem Motto „Exzellent & nachhaltig in die Zukunft – responsibility matters“ der Fokus auf Nachhaltigkeit im dreifachen Sinn gelegt wird: ökonomisch, ökologisch und sozial. „Unternehmen müssen sich ihrer Verantwortung gegenüber der Umwelt, der Gesellschaft und ihren Interessensgruppen bewusst sein. Exzellenten Unternehmen gelingt das dank ihres organisatorischen Weitblicks und ihrem agilen Handeln besonders gut“, so Konrad Scheiber, CEO der Quality Austria.

Umfassend verstandene Nachhaltigkeit

„Wir möchten heuer das Augenmerk bewusst nach vorne richten und nachhaltige Unternehmensqualität sichtbar machen“, erläutert Franz Peter Walder, Geschäftsführender Vorstand der AFQM und Member of the Board der Quality Austria. „Unternehmen sind dynamische Akteure. Sie können mit Instrumentarien der Unternehmensqualität bzw. des EFQM Modells einen fairen, sozialen und nachhaltigen Beitrag für eine lebenswerte Gesellschaft leisten“, betont Walder.

Mit den Besten messen

Ein Beispiel für ein Unternehmen, welches Mut bewiesen und sich selbst den metaphorischen Spiegel vorgehalten hat, ist der amtierende Träger des Staatspreis Unternehmensqualität, die faircheck Schadenservice GmbH. Peter Winkler, Geschäftsführer faircheck schildert die Teilnahme am Staatspreis Unternehmensqualität 2020 wie folgt: „Es war gut, ein Feedback außerhalb unserer Branche zu bekommen, denn dann sieht man, was man falsch kommuniziert. Außerdem macht eine Teilnahme Lust auf mehr!“

Bewerbungen noch bis 31. Mai möglich

Mitmachen können kleine, mittlere und große Unternehmen sowie Non-Profit Organisationen und Organisationen, die vorwiegend im öffentlichen Eigentum stehen. Die Einreichfrist läuft bis 31. Mai 2021, die Vor-Ort-Besuche durch die Assessoren-Teams werden bis 30. Juni durchgeführt. Die Preisverleihung für den Staatspreis Unternehmensqualität erfolgt am 15. September im Palais Wertheim in Wien durch das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und die Quality Austria.

Alle Informationen zum Anmeldeprozess gibt es unterwww.staatspreis.com

Foto: Georges Schneider

Jetzt für Staatspreis Unternehmensqualität einreichen

Bis 31. Mai 2021 besteht noch die Möglichkeit sich für den Staatspreis Unternehmensqualität 2021 anzumelden. Der Staatspreis Unternehmensqualität wird heuer bereits zum 26. Mal vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) in Kooperation mit der Quality Austria in fünf Kategorien vergeben. Im Vorjahr ging der Gesamtsieg an die faircheck Schadenservice GmbH.

Der Staatspreis Unternehmensqualität wird seit 1996 vergeben und zeichnet jährlich die besten Unternehmen des Landes aus. Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung der heimischen Wirtschaft durch die Verbesserung der Unternehmensqualität. Die Bewertung erfolgt in einem Assessment auf Basis des EFQM Excellence Modells. „Das Modell ermöglicht einen ganzheitlichen Blick auf Unternehmen. Die Verbindung vieler Parameter ergibt ein Gesamtbild, das als Initialzündung für Verbesserungen dienen kann“, erklärt Konrad Scheiber, CEO der Quality Austria.

„Exzellente Unternehmen liefern auch in dynamischen und herausfordernden Zeiten des Wandels Spitzenleistungen“, so Franz Peter Walder, Member of the Board der Quality Austria. „Eine wichtige Rolle bei der Bewertung spielen Veränderungsfähigkeit, Resilienz und dies auch mit Klarheit zu Sinn und Zweck der Unternehmen. Es gilt, die aktuelle Veränderungswelle erfolgreich zu surfen“, betont Walder.

Mitmachen können kleine, mittlere und große Unternehmen sowie Non-Profit-Organisationen und Organisationen, die vorwiegend im öffentlichen Eigentum stehen. Eine unabhängige Jury mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien ermittelt nach Durchführung der Assessments unter allen Einreichungen bis zu drei Finalisten pro Kategorie. Aus den jeweiligen Kategorie-Siegern wird schließlich die beste Organisation gewählt, die den Staatspreis Unternehmensqualität gewinnt. Die Preisverleihung erfolgt im September in Wien durch das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort in Kooperation mit der Quality Austria. 

Der Fahrplan zum Staatspreis Unternehmensqualität in Kürze: 

  • Download des Anmeldeformulars (www.staatspreis.com), ausfüllen und bis spätestens 31. Mai 2021 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!senden. 
  • Termin für einen Site Visit (Vor-Ort-Besuch durch ein Assessorenteam) vereinbaren.
  • Site Visits können bis zum 30. Juni 2021 durchgeführt werden.
  • Download des Fragebogens (www.staatspreis.com), ausfüllen und bis spätestens 4 Wochen vor dem vereinbarten Site Visit-Termin an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!senden.
  • Das Assessment umfasst unter anderem die Durchsicht des ausgefüllten Fragebogens und den Site Visit mit Workshops und Interviews (Dauer je nach Organisationsgröße zwischen einem und drei Tagen).
  • Unmittelbar nach dem Site Visit bekommen die Unternehmen mündliches und schriftliches Feedback durch das Assessorenteam, das konkrete Verbesserungsvorschläge und damit einen direkten Nutzen für das jeweilige Unternehmen bringt. 
  • In einer Jurysitzung werden die Sieger bestimmt.
  • Die Preisverleihung findet im September in Wien statt. Nähere Informationen folgen zeitnah.

Foto: Georges Schneider

Bankhaus Spängler "Ladies Brunch": Spannende Einblicke

29.09.2021, Graz - Das Bankhaus Spängler lud kürzlich wieder zu einem “Ladies Brunch” in Graz. Als Gastreferentin im stylischen Restaurant nullneun konnte die bekannte Modedesignerin Eva Poleschinski gewonnen werden. Mehr als 60 Damen aus der Steiermark folgten ihren spannenden Ausführungen rund um die Themen Individualität, Nachhaltigkeit und Multifunktionalität im schnelllebigen Modezeitalter. Viele der weiblichen Gäste nutzten im Anschluss die einmalige Gelegenheit zum “Personal Shopping” mit der international renommierten Unternehmerin. 

“Wir haben im letzten Jahr unseren Marktauftritt einem Relaunch unterzogen, an dem auch Eva Poleschinski mit ihren Designs und Roben beteiligt war. Darum freue ich mich besonders, dass wir sie heuer als Gastrednerin bei unserem Ladies Brunch begrüßen dürfen”, sagte Sabine Skorka, Leiterin der Region Steiermark im Bankhaus Spängler, zur Eröffnung des kurzweiligen Vormittags. 

Eva Poleschinski ist mit ihrem Wiener Atelier bereits seit über zehn Jahren international erfolgreich und vor allem für ihre extravaganten Braut- und Couture-Roben bekannt, die sich nicht nur auf den roten Teppichen, sondern auch in den bedeutendsten Modemagazinen wiederfinden. Beim Ladies Brunch gewährte die Hartbergerin spannende Einblicke in ihren Werdegang und ihre ganz eigene Philosophie, Mode zu leben und erlebbar zu machen.

Foto: Foto Fischer

Media-Exzellenz aus zwei Jahren wird ausgezeichnet

Ab sofort kann für den neuen Media Award in vier Kategorien eingereicht werden. Early-Bird-Phase läuft bis 24. April 2021. Erstmals wird die „Agency of the Year“ prämiert.

Der Media Award wird nach der pandemiebedingten Pause im Vorjahr und der Neuausrichtung heuer in jeder Hinsicht spannend! Bei der Award-Show am 14. September 2021 wird Media-Exzellenz aus zwei Jahren ausgezeichnet.

Ab sofort können Arbeiten aus den Jahren 2019 und 2020 zum wichtigsten Preis für herausragende Medialeistungen eingereicht werden. Die Einreichung ist ab sofort noch einfacher: Mit dem Online-Tool submit.to setzt der Award für Media-Exzellenz auf den gängigen Branchenstandard. EPAMEDIA, Gewista, Goldbach Austria, Kleine Zeitung, Kronen Zeitung, ORF-Enterprise, RMS Austria und VGN Medien Holding haben die Kategorien runderneuert und einen neuen Digitalschwerpunkt gesetzt.

„Im letzten Jahr hat sich die Mediennutzung entscheidend verändert. Flexibilität und Agilität waren notwendig, um Kampagnen am neuen Nutzungsverhalten auszurichten und die Menschen in dieser außergewöhnlichen Situation effektiv zu erreichen.

Die österreichischen Medien haben durch Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit massiv an Relevanz gewonnen und ein robustes Umfeld geboten. Es wird besonders spannend, exzellente Medialeistungen aus zwei unterschiedlichen Jahren in einem Award auszuzeichnen“, kündigt Andreas Janzek (Kleine Zeitung), Präsident des Vereins Media Award, an.

Neuer Ruhm für die Agentur des Jahres

Zum Media Award 2021 kann in folgenden vier Kategorien eingereicht werden:

  • Exzellente Media-Strategie: Der Kampagne liegen eine außergewöhnliche Strategie und starke Idee zugrunde und die zielgruppenspezifischen Maßnahmen waren messbar erfolgreich
  • Exzellente Media-Innovation: Ein bewährtes Medium wurde neuartig genutzt oder eine neue (Sonder-) Werbeform geschaffen
  • Exzellenter Einsatz von Daten: Der innovative und strategische Einsatz von Daten oder Technologien machen den Erfolg der Kampagne aus, wobei der Fokus auf österreichischen Lösungen liegt
  • Exzellente Content-Integration: Die intelligente Integration von relevanten Inhalten in Medien hat die Marken- oder Produktbotschaft gestärkt

Erstmals in der Geschichte des Media Awards gibt es einen Sonderpreis über alle Kategorien hinweg, der den Preisträger in besonderem Glanz erstrahlen lässt: Aus der Summe aller Shortlistplatzierungen und Awards errechnet sich die „Agency of the Year“, die die meisten Punkte auf sich vereinen kann.

Zusätzlich zur nationalen Auszeichnung sammeln alle Bronze-, Silber- und Goldpreisträger wertvolle Punkte für das weltweite RECMA-Ranking, in dem die besten Mediaagenturen der Welt gelistet sind.

Frühe Vögel haben den Startvorteil

Mit der Neuausrichtung des Media Awards wurde auch die Einreichphase adaptiert. In der Early-Bird-Phase profitieren Einreicher bis inklusive 24. April 2021 vom ermäßigten Tarif in Höhe von 190 Euro (exklusive Umsatzsteuer). In der regulären Einreichphase, die von 25. April bis 30. Mai 2021 läuft, beträgt die Einreichgebühr 240 Euro.

Als einziger Award in Österreich bietet der Media Award einen attraktiven Paketpreis: Zum Preis von drei Einreichungen können vier Arbeiten eingereicht werden, woraus sich eine Ersparnis von 25 Prozent ergibt. Eine Nachreichfrist ist nicht vorgesehen.

Bereits Ende Juni sollen die Shortlists feststehen, aus denen die Jury die Gewinner im Sommer ermitteln wird. Die Awardverleihung wird am 14. September 2021 stattfinden und ist als reales Gala- und Networkingevent geplant.

Mehr Transparenz

Bereits im Vorfeld haben sich die Veranstalter auf klare Richtlinien für die Bewertung durch die Jury geeinigt, die für mehr Transparenz sorgen, Einreichern Orientierung geben und Arbeiten anhand eines einheitlichen Kriterienkatalogs besser vergleichbar machen.

Im Komplex „Insights und Idee“ werden Herleitung und Darstellung der Basisidee anhand von Ausgangslage, Zieldefinition und Analyse bewertet. Im Bereich „Weiterführung und Umsetzung“ werden sowohl strategische und operative Umsetzung als auch die Entwicklung von Media-Innovationen und die Implementierung von Datenstrategien für die Markeninszenierung auf den Prüfstand gestellt.

Die messbare Zielerreichung anhand vorher definierter KPIs wird schließlich im Bereich „Impact und Ergebnisse“ im Punktesystem ausgezeichnet. Durch diese drei Cluster ergibt sich ein standardisiertes Bewertungsverfahren, das exzellente Medialeistung noch präziser erfassbar macht.

Ab sofort kann eingereicht werden

Die Einreichung zum Media Award ist ab sofort und bis spätestens 30. Mai 2021 ausschließlich online auf mediaaward.at möglich. Für den Media Award 2021 sind Arbeiten zugelassen, die speziell für den österreichischen Markt konzipiert und zwischen 1. Jänner 2019 und 31. Dezember 2020 unter Einbeziehung österreichischer Medien geschalten wurden.

Während die eingesetzten Werbemittel auch außerhalb Österreichs produziert worden sein dürfen, muss die Medialeistung hierzulande erbracht und das Mediabudget in Österreich eingesetzt worden sein. Einreichberechtigt sind alle Unternehmen, die maßgeblich an der Arbeit beteiligt waren, wie beispielsweise Media-, Kreativ- und Werbeagenturen, Auftraggeber, Medien und Vermarkter.

Über den Media Award

Der Media Award ist die wichtigste österreichische Auszeichnung für Media-Exzellenz und wird – mit der pandemiebedingten Ausnahme im Jahr 2020 – seit 2004 jährlich an Mediaagenturen, Werbetreibende und Werbeagenturen verliehen.

Er ist eine Initiative von EPAMEDIA, Gewista, Goldbach Austria, Kleine Zeitung, Kronen Zeitung, ORF-Enterprise, RMS Austria und VGN Medien Holding. Der Media Award steht für die Qualität österreichischer Medien und österreichische Media-Exzellenz und hat die Zielsetzung, die verschiedenen Facetten von Media und den damit verbundenen Einsatz von österreichischen Medien auszuzeichnen. Damit wird das Bewusstsein für die Qualität von Media und die nachhaltige Wirkung von österreichischen Medien für den Werbeerfolg gestärkt. 

Foto: Media Award

Future of Marketing Kongress 2021 am 5. und 6. Juli

Customer Centricity steht auch auf der Agenda des 2. Future auf Marketing Kongress. Top Service Österreich und Kunde21 sind als Partner mit dabei. Nutzen Sie die Gelegenheit von 5. bis 6. Juli 2021 zum branchenübergreifenden Informationsaustausch mit Top Marketing- und Kundenverantwortlichen im idyllisch gelegenen „Schloss an der Eisenstraße“/Waidhofen/Ybbs. Freuen Sie sich auf interessante Vorträge, interaktive Break-Out Sessions und ein abwechslungsreiches Panel mit TSÖ ausgezeichneten Unternehmen. 

Hier geht es zur Anmeldung.

Architekturbiennale in Venedig: Wie werden wir zusammenleben?

Nach pandemiebedingter Verschiebung um ein Jahr wird in Venedig wieder über Architektur reflektiert. Doch es ist eine andere Biennale als sonst, die den Besucher eindrucksvoll darauf hinweist, dass uns nur nachhaltige Denk- und Handlungsweise ein lebenswertes Zusammenleben ermöglicht.

Virtuelle Dominanz

Die Architekturbiennale die bis 21. November läuft, ist die erste kulturelle Großveranstaltung Italiens seit Ausbruch der Pandemie. Eine reduzierte Großschau, die dennoch 112 Teilnehmer aus 46 Ländern der Hauptausstellung und 61 Nationen veranlasste, sich mit der vom diesjährigen Kurator Hashim Sarkis gestellten Frage „How will we live together?“ auseinanderzusetzen.

Einige Länder wie China, Australien, Tschechien, Slowakei oder Canada verzichten gleich ganz auf die Teilnahme bzw. senden Ihre Botschaften ausschließlich virtuell. Auch vor Ort ist der QR-Code vorherrschend, um zu Informationen der einzelnen Projekte zu kommen.

Drastisches Beispiel ist der deutsche Pavillon der sich völlig leer zeigt und den Besucher nötigt, sich lange Videos am Handy anzusehen. Dazu bräuchte man nicht nach Venedig zu kommen was aber für jeden Fan dieser Lagunenstadt den Reiz des haptischen Erlebnisses ausmacht.

Kritische Reflexion statt Stararchitekten

Diese Architekturbiennale ist nicht nur wegen COVID-19 anders. Der sonst vorherrschenden Zelebrierung der Stararchitekten und ihren Prestigeprojekten ist eine kritische Auseinandersetzung mit Umwelt, Ressourcen, Menschenrechten und Bedürfnissen unterschiedlicher Kulturen gewichen und das macht diese Ausstellung spannend und den Besucher nachdenklich.

Willkommen bei Avatar

Doch zu Beginn wird der Besucher im Arsenale in die Zukunft entführt. Da funkelt es bunt und blitzend als Darstellung der Gehirnströme und der künftig optimalen Nutzung des menschlichen Gehirns mithilfe künstlicher Intelligenz.

Die totale Überwachung des Körpers durch Computer der stets dafür sorgt, die nötigen Vitamine und Essenzen dem Körper zuzuführen, um immer leistungsfit zu bleiben. In einer künstlich geschaffenen Landschaft eines Innsbrucker Büros für Architektur und transmediale Kunst überwacht ein Roboter jegliche Veränderung und meldet Daten zur Optimierung während im Projekt daneben fragil glitzernde Schirmchen, die aus dem Film Avatar stammen könnten, die Bewegungen und Emotionen der Besucher aufzeichnen und reflektieren.

Auch das Spital der Zukunft wird nicht mehr aus megagroßen Einheiten bestehen. Durch screening des Körpers von zu Hause mit dem Arzt, wird der Patient bei Bedarf in kleine medizinische Einheiten gebracht, die auf seine Diagnose spezialisiert sind. Einige Projekte machen uns deutlich, wie stark die Technik unser Leben mitbestimmen wird.

Lettland hat ein Haus aufgestellt, wo bei jedem Schritt am Boden auf den Wänden Lichter erstrahlen und mitwandern. Eine einfache aber prägende Darstellung, wie wir in unseren eigenen vier Wänden auf Schritt und Tritt kontrolliert werden können. Dazu paaren sich Ausstellungen von prothetischen Künstlichkeiten und in blubbernden Gefäßen reproduzierte Naturen die verstörend wirken. Wollen wir so oder mit sowas zusammenleben? Wem das noch nicht genug ist, wird auf den Mond geführt, wo ein Modell einer Mondsiedlung à la irdischer Reihenhaussiedlung das Leben auf diesem Gestirn dokumentiert. 

Im Brennpunkt der Nachhaltigkeit 

Vielleicht mag das mit Absicht sein, um den Besucher eindrücklich daran zu erinnern, brav und gewissenhaft mit der guten alten Mutter Erde umzugehen, damit es nicht zu solchen Szenarien kommt. Denn Nachhaltigkeit bildet eindeutig den Schwerpunkt dieser Biennale.

Die Botschaft ist klar: Wenn wir nicht aufhören die Umwelt weiter so zu belasten, die Ressourcen ungemindert verbrauchen und kein respektvolles Miteinander in einer Gemeinschaft unter Achtung von Menschenrechten und Minderheiten anstreben, wird ein lebenswertes und friedvolles Zusammenleben schwer möglich sein. 

Beispielgebend sind wie so oft die Länder Nordeuropas. Dänemark hat seinen Pavillon in den Giardini gleich unter Wasser gesetzt. Monatelang wurde Regenwasser gesammelt, das durch den Pavillon wie in den Kanälen Venedigs fließt.

Dazu wird den Besuchern Tee serviert, gebraut aus den Kräutern die im Pavillon gedeihen und mit dem Regenwasser gegossen werden. Ein banales aber sehr einprägsames Statement für die immer größere Bedeutung von Wasser für unser Leben und die Wichtigkeit der Forcierung der Kreislaufwirtschaft. Gleich daneben zeigen Schweden, Norwegen und Finnland die Vorteile kollektiven Wohnens in aus Naturholz, ohne Kleber und Nägel erstellten Wohnräume.

Am Holzweg

Holz ist bei dieser Biennale generell der Hauptprotagonist wenn es um nachhaltige Ressourcennutzung und Baustoffe geht. Auch damit beschäftigen sich die Aussteller. Eindrucksvoll wird auch die Bedeutung von Glasfaser als wichtig werdender Baustoff inszeniert und die Vereinigten Arabischen Emirate präsentieren eine Baustofflösung, wo zur Bindung von Beton nicht Zement, sondern eine aus dem Meer gewonnenen Salzverbindung verwendet wird, die sonst nach dem Entsalzungsprozess wieder ins Meer zurückgeschüttet wird. Das hat eine stark überhöhte und umweltschädliche Salzkonzentration in Teilen des Persischen Golfes zur Folge.

Der mahnende Zeigefinger und Donnergrollen 

Eindrucksvoll wird mit dem mahnenden Zeigefinger auf den Klimawandel und seine Auswirkungen auf unser Wohnen aufmerksam gemacht. Da spaziert der Besucher ahnungslos im Hauptpavillion in den Raum mit Modellen über das Leben in Grönland.

Dahinter ein riesiger Blechkasten der plötzlich ein donnerndes Geräusch von sich gibt, das den Besucher durch Mark und Bein fährt. Es ist jener Lärm, den ein durch die Klimaerwärmung ins Meer berstender Eisberg verursacht. In einem anderen Raum hängt ein Modell der Alpen an der Decke, wo Wassertropfen laut in leere Ölfässer fallen und mahnend auf die Gletscherschmelze und Wasser als das neue Öl verweisen.

Doch auch auf die bereits unumkehrbaren Folgen unserer Ausbeutung der Erde zur Gewinnung von Rohstoffen und Lebensräumen wird reflektiert. Da lassen uns Geruchsforscher mittels Biotechnologie den Geruch eines seit 1912 ausgestorbenen Baumes auf Hawaii wiedererleben. Im israelischen Pavillon öffnen sich abwechselnd die aus einer Pathologie bekannten Leichenladen. Zum Vorschein kommen Tiere, die vom Menschen aus ihrem natürlichen Lebensraum verdrängt bzw. ausgerottet wurden.

Digitale Energiefresser

Gedanken um seine Ressourcen macht sich auch Irland. Die nur alleine in der Hauptstadt Dublin befindlichen über 60 Serverfarmen und Zentren zur Datenverarbeitung verbrauchen ein Drittel des gesamten Energieverbrauchs der Insel und sie zählt damit zu den Hotspots des Datenenergieverbrauchs weltweit.

Ein klarer Hinweis, dass beim Klimaschutz auch über die Zukunft von Kryptowährungen und den Plattformen Google, Facebook und Co gesprochen werden muss. Den Plattform-Urbanismus prangert auch der österreichische Beitrag in den Giardini an.

Das soziale Leben in den Städten wird zunehmend durch die Konzentration auf digitalen Plattformen, die damit viel Geld verdienen, beeinflusst und neu geformt. Die Kehrseite der vielgerühmten Digitalisierung, die gerade durch die Pandemie einen neuen Schwung bekommen hat.

Gemeinsam statt einsam

Großem Raum wird dem künftigen Zusammenleben in der Gemeinschaft gegeben. Da geht es um das Aufzeigen von Unterdrückung benachteiligter Gruppen, Rassismus und Inklusion. Sehr gelungen dazu der Beitrag der Niederlande, wo auch die Präsentation der Thematik durch semitransparente bunt gemusterte Raumtrenner die Besucher anspricht.  

Wohnkonzepte, die demografische Entwicklungen und geänderte Lebensbedürfnisse der Menschen berücksichtigen, müssen gegenüber architektonischen Selbstinszenierungen und monetären Prestigeprojekten priorisiert werden. Auf das früher stärkere Gemeinschaftsgefühl und die Nachbarschaftshilfe, die gegenüber der Abkapselung und des Individualismus verloren gegangen ist, verweisen einige Beispiele wie zum Beispiel Albanien. Den fehlenden sozialen Gemeinschaftssinn zeigt auch Polen auf.

Alles ist auf Städte konzentriert, Dörfer und die ländlichen Gebiete werden vernachlässigt und die Menschen leben in Isolation. Dem gegenüber stehen Gedanken und die Antwort der Architektur auf eine schrumpfende Bevölkerung in größeren Städten. Rumänien und Estland präsentieren Konzepte, wo öffentliche Plätze vergrößert werden, um den Menschen mehr Raum zu geben. Gerade die Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig öffentliche Plätze zum sozialen Austausch geworden sind.

Glaube und Hoffnung

Die Botschaften dieser außergewöhnlichen Architekturbiennale wurden verstanden und es gibt eigentlich keinen geeigneteren Ort über Nachhaltigkeit als Wegweiser unseres Zusammenlebens zu philosophieren als Venedig. Eine Stadt der selbst droht, durch den Klimawandel verschlungen zu werden und mit immer stärkeren Überflutungen kämpft.

Allein dem Autor erwächst Zweifel, ob diese Botschaften tatsächlich aufgenommen werden. Nach Verlassen der Giardini wurde fassungslos das erste monströse Kreuzfahrtschiff seit Ausbruch von Corona gesichtet und begleitet von lauten Protesten der Venezianer wieder durch die Guidecca und damit mitten durch Venedig gezogen. Siegt letztendlich doch wieder der schnöde Mammon über die Vernunft? Die Biennale zeigt uns deutlich, dass wir einen anderen Weg gehen sollten. Die Hoffnung lebt!

Bericht und Fotos Wolfgang Haas

Kekse sind bald aus: Mehr Privatsphäre für Internetnutzer

Am 25. März 2021, um 17 Uhr, lädt iab austria zum Expertentalk über Wege in die Post-Cookie-Ära. Brancheninsider diskutieren beim ersten „Digi Talk“ des Jahres über neue Chancen im Digitalmarketing.

Bereits ab 2022 will Google keine Third-Party-Cookies mehr zulassen. Auch auf andere alternative Methoden zum Tracking der User will der Tech-Gigant gänzlich verzichten. Der Sinneswandel des marktdominierenden Unternehmens lässt Werbetreibende besorgt in die Zukunft blicken. Immerhin kommt Googles Browser „Chrome“ auf einen Marktanteil von rund 70 Prozent. Wie die kommenden Veränderungen im Detail aussehen und was für Folgen sie mit sich bringen, betrachten auf Einladung des interactive advertising bureau austria Mathias Fanschek (Merkle Austria), Markus Lauscher (COPE Group), Alexander Muck (Adobe) und Markus Plank (Adverserve). Unter der Moderation von iab-austria-Vizepräsidentin Cosima Serban geht der „Digi Talk“ am 25. März, um 17 Uhr, via Zoom in die erste Runde des Jahres.

„Die Zukunft ist cookiefrei, sie ist First-Party-Data und sie gibt den Usern neue Macht über ihre Daten. Marken, Publisher und Agenturen müssen lernen, das Beste aus diesen neuen Rahmenbedingungen zu machen. Technologisch genauso wie kommunikativ. Ist das disruptiv? Auf jeden Fall! Ist das eine Chance für einen Qualitätsschub im Digitalmarketing! Ganz sicher!“, so Mathias Fanschek, Managing Director Merkle Austria.

Foto: contrastblack Studio

FH Burgenland: Karrierestart im Berufspraktikum

Fünfzehn Wochen Berufspraktikum absolvieren Studierende des Bachelorstudiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen der FH Burgenland. Dass sich der Aufwand für Studierende und Betriebe lohnt, beweisen Erfolgsgeschichten wie die der beiden Studenten Boris Babakhel und Niklas Unger. Nach zwei Monaten Praktikum in der Logistikabteilung bei Herz Armaturen winkten Jobs im mittleren Management, eine Gehaltserhöhung und eine Fixanstellung. 

„Das Berufspraktikum hat bei uns einen großen Stellenwert“, erklärt Tonka Semmler-Matošić, Studiengangsleiterin des Bachelorstudiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen der FH Burgenland. „Im fünften Semester arbeiten unsere Studierenden vier Monate in einem Unternehmen, wo sie ihre betriebswirtschaftlichen Kenntnisse in die Praxis umsetzen.“ Üblicherweise in dem zentral-osteuropäischen Land, dessen Sprache sie davor schon zwei Jahre intensiv an der FH gelernt haben.

Neben dem Gewinn an persönlicher Reife kehren die Studierenden mit Skills nach Hause zurück, die am internationalen Arbeitsmarkt gebraucht werden. 2020 war coronabedingt vieles anders. 51 Studierende absolvierten aus diesem Grund ihre Pratika überwiegend im Inland. Zwei davon, die Studenten Boris Babakhel und Niklas Unger, konnten mit ihrem Know-how und ihrem Einsatz derart punkten, dass ihr Praktikumsunternehmen sie gleich fix übernommen hat. 

Jeder Tag ein Highlight
Seit Juli unterstützen sie das renommierte Unternehmen Herz Armaturen im Bereich Logistik. Mittlerweile sind die beiden Studenten zur Lagerleitung aufgestiegen, haben mehrfach betriebliche Prozesse optimiert und dabei viel gelernt. „Für uns ist jeder Tag ein Highlight“, betont Boris Babakhel. „Es ist schön zu sehen, dass sich unser Engagement ausgezahlt hat. Wir werden im Unternehmen wertgeschätzt und können uns super einbringen.“ „Auch die im Studium erworbenen Tschechisch-Kenntnisse finden Verwendung und wir lernen viel dazu“, ergänzt sein Kollege Niklas Unger.

Die beiden Freunde haben sich aufgrund der Spezialisierung auf Zentral- und Osteuropa für das praxisorientierte Studium an der FH Burgenland entschieden. Dass sie ihre Entscheidung schon so früh auf den Karrierepfad geführt hat, freut sie sehr. „Dabei geht es nicht nur um die Gehaltserhöhung, die natürlich super ist. Aber vor allem die Akzeptanz im Team freut uns und, dass wir hier wirklich etwas bewegen können.“ Eine berufliche Zukunft im international führenden Unternehmen Herz scheint für die beiden reizvoll und auch ihr Vorgesetzter, Werner Krenek, meint: „Ich bin überzeugt davon, dass Herr Babakhel und Herr Unger sehr viele neue Erfahrungen sammeln konnten. Außerdem war ich sehr überrascht, wie schnell die jungen Herren Anschluss in unserem Unternehmen gefunden haben. Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeitseinstellung und Leistung von den beiden Studenten und bin der Meinung, dass sie in der Firma Herz eine große Zukunft vor sich haben.“

Facts zum Studiengang

Bachelorstudium – Wirtschaftsstudium mit zentral- und osteuropäischer Dimension – 6 Semester – Vollzeit (MO bis FR) oder berufsbegleitend (jede Woche: Freitag halbtags, Samstag ganztags) – Akademischer Grad „Bachelor of Arts in Business“ – Studienort Campus Eisenstadt – Zugang: Matura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung, Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung.Studierende erhalten die Möglichkeit, sich in folgenden Bereichen zu spezialisieren: Finanz-, Rechnungswesen und Controlling, Einkauf – Logistik, Marketing – Sales, Tourismusmanagement und Social Business. Anmeldefrist für den Studienstart im Herbst 2021: 31. März 2021

Informationen unter www.fh-burgenland.at, der InfoLine 05 7705 3500

Horizon Europe Projekt an FH Burgenland

Als eine von fünf internationalen Hochschulen wird sich die FH Burgenland im Rahmen eines mit 1,2 Millionen Euro dotierten Förderprogramms (Horizon Europe) in den nächsten Jahren intensiv mit nachhaltiger Start-up Förderung und Entrepreneurship beschäftigen.

Im Projekt entstehen Lehrmaterialien, die zu innovativen Projekten inspirieren sollen und den Innovateur*innen von morgen das passende Know-how mitgeben. Lead Partner ist die Arctic University of Norway, weitere Partner sind die University of Alicante (Spanien), die TU Varna (Bulgarien), die University of Edinburgh (UK) sowie das slowakische Unternehmen G-Force. Von Seiten der FH Burgenland sind die Departments Wirtschaft und Energie&Umwelt beteiligt.

Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Entrepreneurship haben längst Einzug in die Curricula an der FH Burgenland gehalten. Nun kann die burgenländische Hochschule ihre Expertise auch in ein internationales, mit 1,2 Millionen Euro gefördertes Projekt mit dem Namen EIT HEI INITIATIVE - Innovation Capacity Building for Higher Education einbringen.

Projektziel ist es, Innovation und Gründertum vor allem im Sektor Nachhaltigkeit zu fördern. „Wir sind das einzige beteiligte Institut, das bereits Ansätze pflegt, Entrepreneurship in auch nicht wirtschaftlichen Studiengängen zu vermitteln“, erklärt Alexandra Baldwin, Projektleiterin an der FH Burgenland.

Bereits seit Jahren werden an der FH Kenntnisse rund um Wissensmanagement und Business Modelling auch in technischen Studiengängen vermittelt. „Wir wollen unsere Fertigkeiten dahingehend weiter verbessern. Ziel ist auch, nicht nur Studierende, sondern auch Lehrende und Kolleg*innen in Sachen Innovation zu stärken. Jede und jeder soll wissen, wo er mit seiner Idee hingehen kann“, führt Baldwin weiter aus.

Internationale Zusammenarbeit im Sinne der Nachhaltigkeit
Für das Department Wirtschaft ist es die erste Teilnahme an einem Horizon Europe Projekt. Die Freude an der Hochschule ist groß: „Wir freuen uns am meisten auf die internationale Zusammenarbeit, weil ich mir erhoffe, dass wir zum einen didaktisch neue Anregungen bekommen, und zweitens kann man mit der Kombination von Earth Science und Entrepreneurship etwas Nachhaltiges kreieren“, meint auch Departmentleiterin Silvia Ettl-Huber. Kreislaufwirtschaft salonfähig zu machen sei eines der Ziele, die die FH Burgenland verfolge.

Projektpartner unter dem Lead der UiT Arctic University of Norway sind die University of Alicante (Spanien), die Technical University of Varna (Bulgarien), die University of Edinbugh (UK) sowie das slowakische Unternehmen G-Force. Im nächsten Schritt wird das Projektteam viel auf Messen präsent sein, unter anderem auf der e.nova der FH Burgenland.

Informationen unter https://www.eit-hei.eu/

Foto: FH Burgenland

"Hack the gender Gap" – WSA Global Congress 2021

Gleichstellung der Geschlechter, weibliches Unternehmertum und das Glasdach. Empowerment von Frauen durch soziales Unternehmertum und female Leadership weltweit auf dem WSA Global Congress 2021 vom 22. bis 24. März vorgestellt

 

11. März 2021 – Unter dem Thema "Hack the gender Gap" werden Diana Rusu (Abteilung für strategische Partnerschaften, UN Women) und Fatima Askira (Gründerin der Borno Women Development Initiative, Nigeria) auf dem diesjährigen WSA Global Congress sprechen.

„Nigeria ist seit langem eine patriarchalische Gesellschaft, in der die Kluft zwischen den Geschlechtern noch lange nicht geschlossen ist. Das stetige Schrumpfen der Plätze von Frauen an Entscheidungstischen, ihr fortschreitender Ausschluss aus politischen Räumen und das anhaltende Fehlen von Regierungsstrukturen haben einen fruchtbaren Boden für gewalttätigen Extremismus geschaffen - der durch Bildung und Mobilisierung von Frauen an der Basis aufgehalten werden kann “, erklärt Fatima Askira bei der UN Woman Global Digital Consultation 2020.

Veränderung entsteht durch Herausforderung - Die Vereinten Nationen haben den diesjährigen Internationalen Frauentag treffend als #ChooseToChallenge und "Frauen in Führungspositionen: Eine gleichberechtigte Zukunft in einer COVID-19-Welt erreichen" thematisiert.

Da Frauen nur 24% der MINT-Belegschaft ausmachen, ist es wichtig, dass Mädchen und Frauen unterstützt werden, sich aktiv zu beteiligen. Um die Gleichstellung der Geschlechter zu erreichen, ist die Stärkung von Mädchen und Frauen in den Bereichen Wirtschaft, Sport, Gesellschaft und MINT von entscheidender Bedeutung.

Starkes weibliches Unternehmertum zeigt die Kraft der Gleichstellung und Mobilisierung zur Gleichstellung weltweit. Engy Ghozlan (Mitbegründerin Harrassmap, Ägypten) und Tanzila Khan (Gründerin Girlythings, Pakistan) werden unter anderen ihre Erkenntnisse in einer Podiumsdiskussion über die Kluft zwischen den Geschlechtern und ihre beeindruckenden Geschichten am Mittwoch, 24. März, 30: 16:45 Uhr MEZ, teilen.

Trotz einer offensichtlichen Finanzierungslücke zwischen männlichen und weiblichen Unternehmern sind laut Boston Consulting Group „von Frauen gegründete und mitbegründete Start-ups deutlich bessere Finanzinvestitionen. Für jeden US-Dollar an Finanzierung generierten diese Start-ups 78 US-Cent, während von Männern gegründete Start-ups nur 31 US-Cent generierten. “.

Eine entscheidende Komponente zur Förderung des Unternehmertums von Frauen ist die Unterstützung und Vertretung von Frauen in Führungspositionen und von Mädchen, die in unternehmerischen Fähigkeiten gefördert werden. Die WSA-Gewinner 2020 umfassen vier Projekte, die Mädchen und Frauen Plattformen bieten ihre Meinung zu äußern und eine positive Veränderung in unserer Welt zu bewirken. Her ImpactFuture HeroesNatal Cares, und Diversio werden vom 22. bis 24. März 2021 live auf dem WSA Global Congress zu sehen sein.

Über den WSA

Mit seiner weltweiten Multi-Stakeholder-Community aus Sozialunternehmern und Enthusiasten für digitale Innovationen konzentriert sich WSA auf den internationalen Wissensaustausch, die Zusammenarbeit und den Beitrag zu den SDGs der Vereinten Nationen. WSA wurde 2003 im Rahmen des UN-Weltgipfels für Informationsgesellschaft gegründet und zeichnet jährlich 45 herausragende lokale digitale Best-Practice-Inhalte mit einem hohen gesellschaftlichen Wert aus. WSA erstreckt sich über mehr als 185 Länder, ein Netzwerk, das in seiner Leidenschaft und Reichweite einzigartig ist und eng mit UN-Organisationen, Hochschulen und dem privaten Sektor zusammenarbeitet.

Mehr Information hier: 

www.wsa-global.org

facebook.com/WorldSummitAwards

https://www.linkedin.com/company/world-summit-awards/

https://www.instagram.com/worldsummitawards/ twitter.com/WSAoffice,

#WSA #hackthegap

Börsianer Salon im Meinl am Graben

Am 19. November 2019 (Einlass 8:30 Uhr) findet der 12. Börsianer Salon im Meinl am Graben (Restaurant 1. Stock), Graben 19 statt.

THEMA DES SALONS: CSR, SRI & ESG - DAS ÜBEL MIT DER VERGLEICHBARKEIT

SUSANNE HASENHÜTTL                            

Susanne Hasenhüttl baute in der ÖGUT das Themenfeld „Nachhaltiger Finanzmarkt bzw. Grünes Investment“ auf und beschäftigt sich seither mit den vielfältigen Fragestellungen in diesem Bereich. Sie ist seit 2004 Leiterin der Nachhaltigkeitszertifizierung für betriebliche Vorsorgekassen und Pensionskassen. 

VOLKER WEBER                           

Seit September 2007 ist Volker Weber Vorstandsvorsitzender des „Forum Nachhaltige Geldanlagen“ mit Sitz in Berlin. Derzeit ist der Nachhaltigkeitsexperte hauptamtlich als Vorstand für Nachhaltigkeit bei der Nixdorf Kapital AG tätig.  

KARL-HEINZ SAMONIG                             

Als Experte für nachhaltige Veranlagungen ist Karl Heinz Samonig für die Entwicklung von nachhaltigen Finanzprodukten in der BKS Bank verantwortlich. Im Jahr 2016 leistete er mit der Entwicklung des ersten Social Bonds in Österreich Pionierarbeit. 

NATALIE GLAS                             

Die Oberösterreicherin ist Greenfinance Expertin beim Umweltbundesamt und leitet seit 2018 das Green Finance Team. Die Gestaltung und Leitung von Stakeholder-Dialogen und das Klimarisikomanagement sind Teil ihrer beruflichen Herausforderungen. 

Wir bitten um Anmeldung bis 15.11.2019 (FCFS-PRINZIP – MAX. 2 PERSONEN/UNTERNEHMEN) unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Nefize Can).

Foto: Shutterstock/Rawpixel

Handel im Wandel: Hybride Konsumenten?

Die vier größten Marketingverbände (DMVÖ, IAB Austria, MCÖ und ÖMG) und die Fachgruppe Werbung Wien veranstalten am 23. Juni einen Hybrid-Event im Allianz Stadion. 

Mit der Präsentation der großen Post Corona Studie von TQS Research & Consulting wird ein Blick hinter die Kulissen der Post Corona-Consumer geworfen und Orientierung im neuen Verhalten der Märkte gegeben. Im Anschluss wird mit zwei spannenden Paneldiskussionen sowie Networking-Möglichkeiten für Austausch mit den Expert*innen gesorgt. Anmeldungen unter austrianmarketingday.at

Die gegenwärtige Corona-Pandemie hat den stationären und digitalen Handel grundlegend verändert. Durch die Krise konnte der Online-Handel hohe Wachstumsraten verzeichnen. Auch wenn mit den Lockerungen ein Stück Normalität zurückkehrt, werden die Menschen auch nach der Krise vermehrt online sein, soziale Netzwerke nutzen, digital kommunizieren und online einkaufen. 

Nicht nur weil es die Krise erzwungen hat, sondern weil es bequem zuhause von der Couch aus möglich und zeitsparender ist. „Der Coronakunde ist zum Onlineshopper geworden, der Post Corona Kunde wird es bleiben! Die einzige Möglichkeit, abseits aller Onlinebereiche die Kunden zu erreichen, ist ein umfassender Marketingansatz. Wer das nicht am Radar hat wird im Nachteil sein“, sagt Andreas Ladich, Präsident des Marketing Club Österreich.

Offline wird zum Erlebnis

Der Handel befindet sich bereits seit vielen Jahren im Umbruch. Dabei ist die Digitalisierung der bestimmende Trend, der durch die Pandemie weiter in den Fokus gerückt ist. Es gilt sich dem veränderten Konsumverhalten mit tragfähigen und erfolgreichen Konzepten und der Schaffung von Einkaufserlebnissen im stationären Handel anzupassen. 

„Die Post-Corona-Kunden legen Wert auf hyperlocal, kaufen dennoch häufig international, weinen über geschlossene Läden und strafen ab, wenn es kein adäquates digitales Shopping-Angebot gibt; sie erwarten Haltung und Meinung von Marken und wechseln blitzschnell, wenn sich diese als „Fake“ entpuppen. 

Für Marken heißt das, jetzt wirklich einen 360-Grad-Service anzubieten, analog und digital, hohe Qualität zu offerieren und einen authentischen Purpose zu zeigen. Die Kundschaft nach Corona hat die Latte hoch gelegt. 

Hoch springen heißt daher die Devise“, erklären Barbara Rauchwarter und Alexander Oswald, Präsidenten der Österreichischen Marketinggesellschaft. Was nun zählt sind Einkaufserlebnisse, die zwischen Erfolg und Misserfolg entscheiden. Der stationäre Handel muss sein traditionelles Geschäft mit neuen, interaktiven Formen des Onlinehandels verbinden, um den Konsument*innen ein nahtloses Kundenerlebnis zu bieten. 

Grenzen zwischen online und offline verschwimmen

Corona hat die Digitalisierung noch weiter beschleunigt. Viele Unternehmen mussten erkennen, wie handlungsunfähig sie während der Pandemie aufgrund fehlender digitaler Strategien waren. 

„Wenn man die Kunden und ihre Bedürfnisse nicht mehr direkt vor Augen in seinem Geschäft, sondern nur mehr digital im Onlineshop oder auf der Website hat, dann wird datengetriebenes Marketing ganz schnell vom hippen Buzzword zum zentralen Bestandteil des Marketings“, erklärt Alexandra Vetrovsky-Brychta, Präsidentin des Dialog Marketing Verband Österreich. Unternehmen sind somit gefordert, sich dem permanenten Wandel anzupassen. 

„Es stellt sich seit Corona die Frage wie radikal sich der Consumer verändert hat. Die Digitalisierung schreitet teils schneller voran als es der Consumer überhaupt verarbeiten kann. Die fehlende digitale Expertise auf der Seite der Unternehmen stellt allerdings viele vor eine Herausforderung“, so Markus Plank, Präsident Interactive Advertising Bureau Austria. 

Um sich den geänderten Bedingungen anzupassen, müssen Unternehmen kanalübergreifende Handlungs- und Interaktionsmöglichkeiten schaffen. Denn ein Omnichannel-Ansatz ermöglicht eine stärkere Verbindung mit Verbraucher*innen und sorgt für ein nahtloses Erlebnis. 

Anmeldung zum Live-Event

Wie wird die Zukunft des Marketings aussehen? Haben Brands eine Wahl zwischen Online-Sein oder Nicht-Sein? Und welche Trends bleiben auch nach der Krise erhalten? 

Am 23. Juni werden die vier größten Marketingverbände Österreichs und die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien, diese und viele weitere Fragen klären. Anmeldungen zum Event erfolgen über die Websites der vier Verbände (DMVÖ, iab, MCÖ, ÖMG) oder über die Fachgruppe Werbung Wien. 

Es werden insgesamt 200 Tickets für die Teilnahme im Allianz Stadion vergeben, alle anderen Teilnehmer*innen erhalten virtuellen Zugang zum Event. Die Teilnahme für Mitglieder der Verbände oder der Fachgruppe Werbung Wien ist kostenlos. 

Foto: Ludwig Schedl

Wirtschaft trifft Kunst: WU holt Talente auf die Bühne

Das Zusammenspiel zwischen Wirtschaft und Kunst ist vielleicht nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich. Der Kunstbereich ist nicht nur ein wichtiger Wirtschaftszweig, auch viele Führungskräfte und Entrepreneure ziehen viel Kraft aus künstlerischem Talent.

Für die Wirtschaftsuniversität Wien ist die Kombination der beiden Aspekte daher nicht nur wissenschaftlich interessant. Unter dem Titel „WU’s Talents“ werden jetzt die künstlerisch-kreativen Seiten der WU-Community ins Rampenlicht gestellt. Noch bis 15. März läuft die Bewerbung. 

Die WU zählt knapp 55.000 Alumni, 21.000 Studierende,2.500 Mitarbeitende und zahlreiche Förderer/innen. Viele davon haben Talente, die inspirieren, sind sie doch auch Musiker/innen, Tänzer/innen, Illusionist/inn/en oder Comedians sind, sich der Bildhauerei, Malerei, Schriftstellerei widmen oder andere großartige Talente haben. Im Rahmen von „WU’s Talents“ sollen diese künstlerisch-kreativen Seiten der WU sichtbar werden.

Raus aus dem Corona-Alltag, rauf auf die Bühne

„Wirtschaft und Kunst sind keine Gegensätze, sondern Bereiche, die durchaus voneinander profitieren und sich gegenseitig bereichern“, so WU-Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger, die die Idee hatte, an der WU eine Talentshow zu veranstalten. „Ich bin davon überzeugt, dass viele der WU-Community ganz außergewöhnliche Talente haben, die nicht sofort sichtbar sind. Und diesen Menschen wollen wir eine Bühne bieten. Außerdem ist es eine schöne Möglichkeit, aus der eigenen Kreativität Kraft zu schöpfen und positiven Spirit in den Corona-Alltag zu bringen. Es soll einfach Spaß machen, das eigene Talent zu zeigen.“

WU Talente werden begleitet, Abschlussevent am 12. April

An der Talentshow können alle WU-Angehörige, Alumni und Förderer/innen von Amateur/innen bis hin zu Profis teilnehmen. In Kategorien wie beispielsweise Musik, Akrobatik oder bildender Kunst können sich Talente mittels Video oder Foto bewerben und auswählen, ob sie sich nur online oder aber auch bei der Liveshow präsentieren wollen.

Die Show kann via Livestream verfolgt werden. Eine Ehren-Jury begleitet das Event. Darin vertreten sind neben WU-Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger der Direktor des Metropolitan Museum of Art und WU-Manager 2020 Max Hollein, WU-Uniratsvorsitzende Cattina Leitner, der Musiker und Talente-Scout Peter Pansky, die ORF-Moderatorin Elisabeth Vogel und der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Berndorf AG und leidenschaftliche Jazzmusiker Norbert Zimmermann. Ausgewählte Talente werden mit einem professionellen Coaching gefördert und bekommen die Möglichkeit, sich im Rahmen von WU Events zu präsentieren.

Teilnahme ist unter https://www.wu.ac.at/wus-talents/teilnahme bis 15. März 2021 möglich.

Foto: Klaus Vyhnalek

Vier herausragende Unternehmen wurden mit dem Gründerpreis PHÖNIX prämiert

Bereits zum sechsten Mal wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) und des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) der Wettbewerb veranstaltet, um die besten Spin-offs, Start-ups und Prototypen einem breiten Publikum vorzustellen.

Hochkarätigen österreichischen Innovationen eine Bühne zu bieten und das Potenzial von erfolgreichem Wissenstransfer aufzuzeigen, stand bei der Verleihung des Gründerpreis PHÖNIX 2019 im Zentrum. Zudem wurde in der Kategorie Frauen ein eingereichtes Projekt prämiert, an dem eine Frau als Forscherin, Gründerin oder Geschäftsführerin maßgeblich beteiligt ist. Mit diesem Signal wird das Potenzial von Frauen in Hightech-Gründungen besonders sichtbar gemacht. 

Mit dem Gründerpreis PHÖNIX wurden heuer wieder herausragende Gründerinnen und Gründer aber auch besonders engagierte österreichische Forschungseinrichtungen für ihre beeindruckenden Leistungen geehrt.

„Um standortrelevante Innovationen zu schaffen, braucht es einen stetigen und qualitativen Wissenstransfer zwischen der Wissenschaft und den Unternehmen. Wie dieser Austausch gelingen kann und wie darauf tragfähige Geschäftsmodelle aufsetzen, zeigen ganz besonders auch heuer wieder die Preisträgerinnen und Preisträger des PHÖNIX. Als Role-Models vertreten sie Österreich nicht nur bei nationalen und internationalen Veranstaltungen, sondern schaffen als Unternehmungen nachhaltiges Wachstum“, sagt Elisabeth Udolf-Strobl, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort anlässlich der Verleihung und zeigt sich neben der Qualität auch über die deutlich gestiegene Zahl der Einreichungen erfreut. Der Gründerpreis PHÖNIX bestätigt deutlich die wachsende Bedeutung der Spin-off- und Start-up-Community für den Standort. 

Großes Innovationspotenzial an Universitäten

„Die zunehmend hohe Anzahl der Einreichungen aus dem akademischen Bereich zeigt klar, dass Österreich sowohl beim akademischen Wissens- und Technologietransfer als auch bei der Forcierung von Entrepreneurship am richtigen Weg ist. Ergebnisse wie beim PHÖNIX vorgestellt, können sich sehen lassen. Das Innovationspotenzial ist enorm und wir werden Hochschulen und Forschungseinrichtungen auch weiter aktiv dabei unterstützen, ihre Innovationen in Produkte und Dienstleistungen umzuwandeln“, sagt Iris Rauskala, Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

„Ich bin überzeugt davon, dass die Kombination aus etablierter Industrie und Start-ups die Zukunft des Standortes ist“, so Georg Kapsch, Präsident der Industriellenvereinigung. Dabei könnten die Start-ups sowohl ein Spin-off einer Universität als auch eines Unternehmens sein: „Beides brauchen wir, ohne sie würde Österreich etwas abgehen“. Generell gelte es auch weiterhin das Innovationspotenzial des Landes zu heben. „Die Partnerschaft zwischen Unternehmen und Universitäten wird hierbei zunehmend stärker, allerdings haben junge Unternehmen nach wie vor Probleme über die Seedphase hinaus Kapital zu akquirieren. Hier gilt es anzusetzen“.

Vom Start-up zum Markterfolg

Die aws Geschäftsführung zeigt sich über die hohe Qualität der eingereichten Unternehmungen beeindruckt: „Der Gründerpreis PHÖNIX bestätigt heuer erneut, welches enorme Potenzial in den Start-ups und Spin-offs liegt. Sie entwickeln Innovationen, die neben dem eigenen Geschäftserfolg auch einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung des Standorts schaffen. Als Förderbank des Bundes unterstützt die aws diese Unternehmen von der ersten Idee bis zum Markterfolg, um diese standortrelevanten Innovationen gezielt zu fördern“, sagt die aws Geschäftsführung, Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister. 

Die beiden Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG, Henrietta Egerth und Klaus Pseiner, gratulieren den PHÖNIX-Preisträgern. „Erfolgreicher Wissenstransfer ist Voraussetzung für Innovation und wirtschaftliche Verwertung und wird von uns gezielt mit entsprechenden Formaten wie etwa den Spin-off Fellowships gefördert. Die erfolgreichen Projekte spiegeln die Bandbreite der FFG-Fördermöglichkeiten wider, wurden sie doch von der FFG unterstützt und in verschiedenen Programmen gefördert“, so Henrietta Egerth. „Wir decken mit unserem Portfolio national wie europäisch die Wertschöpfungskette mit ihren unterschiedlichen Stadien und aktuelle Entwicklungen ab. Dazu zählen vor allem auch die Digitalisierung und digitale Technologien“, betont Klaus Pseiner. 

Die besten in vier Kategorien

Der Österreichische Gründerpeis PHÖNIX wird von der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) in Kooperation mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Industriellenvereinigung (IV) organisiert. Der Preis wird in vier Kategorien verliehen. Die Preisträgerinnen und Preisträger gewinnen – neben Urkunde und Trophäe – die Teilnahme bei einem einschlägigen internationalen oder nationalen Event im Wert von 5.000 Euro. Von einer Fachjury wurden unter 18 nominierten Unternehmen heuer folgende Preisträgerinnen und Preisträger gekürt: 

Siegerinnen Kategorie Frauen: Qualizyme Diagnostics, Graz

Die Früherkennung von Infektionen ist ein wesentlicher Schritt zur erfolgreichen Behandlung von Patienten. Qualizyme GmbH nutzt die Tatsache, dass zu Beginn einer Infektion ganz spezifische Kombinationen von Enzymen vom Körper freigesetzt werden für die Entwicklung von Testkits und Geräten, welche diese Enzyme qualitativ und quantitativ nachweisen können. Durch frühzeitiges und sicheres Erkennen von Infektionen können Antibiotikaresistenzen reduziert werden, dies verbessert das Krankheitsmanagement und die Patientenversorgung. 

Sieger Kategorie Prototyp: Hochauflösender 3D Drucker, TU Wien, Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie

Das Projektteam schafft mit dem Einsatz der zwei Photonen Polymerisation in einem 3D Laserdrucker, Objekte aus bioverträglichem Material im Sub Mikrometer Bereich herzustellen, und das um etwa 70 Mal schneller als mit den bisher eingesetzten Verfahren. Mit diesem Drucker können sowohl Mikroteile für Forschung und Industrie, als auch Strukturen für die Biomedizin in bisher nie dagewesener Geschwindigkeit hergestellt werden. 

Sieger Kategorie Spin-Off: Txture GmbH, Spin-Off der Universität Innsbruck

Große Unternehmen haben oft das Problem, dass die IT-Landschaften über die Jahrzehnte so kompliziert gewachsen sind, dass oft der Überblick fehlt. Txture GmbH hat eine Softwareplattform entwickelt, die automatisch alle Zusammenhänge der IT-Systemlandschaften eines Unternehmens auf technischer, strategischer und operativer Ebene analysiert.

Durch die neu geschaffene Transparenz in der IT Infrastruktur, kann auf Geschäfts- und Berichtsanforderungen rascher reagiert werden und schnelle Transformationen werden dadurch erst möglich. 

Sieger Kategorie Start-up: MacroArray Diagnostics GmbH, Wien

Allergien werden immer aufgrund von Umweltfaktoren, aber auch wegen übertriebender Hygiene und den Besonderheiten des städtischen Lebensstils immer häufiger: Mittels molekularer Diagnosetechnik ALEX® - Allergy Explorer ist es MacroArray Diagnostics gelungen, mit einem einzigen Tropfen Blutplasma ein umfassendes Antikörperprofil des Patienten zu erstellen. Es können bis zu 300 verschiedene Allergene gleichzeitig detektiert werden. Patienten können dadurch schneller und einfacher über ihre Allergien aufgeklärt werden.

Foto: BMBWF/Lusser

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