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LH Mag. Gabi Burgstaller, SPÖ

 Als fortschrittliche Dienstgeberin hat sich das Land Salzburg auf allen Ebenen zur Frauenförderung bekannt. Die Top- Führungsfunktionen im Landesdienst werden zu mehr als 90 Prozent von Männern ausgeübt. Nur zwei Fünftel der Mitarbeiter/ innen in der sogenannten höherwertigen Verwendung sind weiblich und auf der mittleren Führungsebene stellen Frauen erst ein Fünftel der Führungskräfte.
Aus diesen Fakten ergibt sich nahezu zwingend die „positive Diskriminierung“ der Frauen – also die Bevorzugung von weiblichen Bewerber/innen bei der Aufnahme und der Bestellung in Führungsfunktionen bei gleicher Qualifikation.

Es gibt immer noch Männer, die Menschen gering schätzen oder nicht ernst nehmen, weil sie Frauen sind. Die gibt es auch in der Politik und in der Verwaltung. Das macht es für Frauen in Führungspositionen vor allem anfangs nicht leicht, aber das ändert sich zum Glück schnell.

Haben Sie als Frau es schwerer, ein Land zu regieren?
Ich fühle mich nicht schlechter oder besser behandelt als meine männlichen Kollegen, aber als erste Frau in männlich dominierten Gremien tut man sich anfangs doch schwerer. Doch je höher der Anteil von Frauen wird, desto größer wird die Chance auf ein Arbeitsklima, das stärker auf Kooperation ausgelegt ist.
Worauf sind Sie stolz?
Ich vergesse nie, für wen wir arbeiten und wofür wir gewählt werden. Im Moment sanieren wir unser Landeskrankenhaus und da entsteht zum Beispiel auch ein nagelneues Eltern-Baby-Zentrum. 
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