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Kategorie: Personalia
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Ruth Resch übernimmt Studiengangsleitung Orthoptikan der FH Salzburg

1990 startete Ruth E. Resch ihre Ausbildung im ersten Jahrgang von Christine Scharinger an der Orthoptischen Akademie in Salzburg. Nun, mehr als 20 Jahre später, tritt sie das Erbe ihrer ehemaligen Lehrerin an und leitet ab Februar 2017 den Studiengang. Die 45-Jährige, die zudem ein abgeschlossenes Psychologie-Studium hat, streicht vor allem den individuellen Unterricht der Bachelorausbildung hervor. Es werden alle drei Jahre 12 Studienplätze angeboten. Die Ausbildung zum Orthoptisten/zur Orthoptistin ist derzeit nur an zwei Standorten in Österreich möglich, einer davon ist die FH Salzburg.

Die gebürtige Oberösterreicherin freut sich auf die neue Herausforderung und wird mit vollem Einsatz den Studiengang, den ihre Vorgängerin mit viel Engangement und Herzblut aufgebaut hat, weiterführen.

Orthoptik als Spezialgebiet der Augenheilkunde

OrthoptistInnen betreuen Menschen aller Altersgruppen mit Sehstörungen, Schielen, Schwachsichtigkeit, Augenmuskellähmungen, Augenzittern und Sehbehinderung. Das Berufsbild der Orthoptik entstand in den 20er-Jahren. Die erste medizinisch-technische OrthoptistInnenschule Österreichs wurde 1964 in Salzburg gegründet, 2006 wurde aus der Akademie für den orthoptischen Dienst ein dreijähriges Bachelorstudium an der Fachhochschule Salzburg und den SALK.

OrthoptistInnen arbeiten in Vorsorge, Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation mit Menschen quer durch alle Altersschichten. Aufgrund der Arbeit mit verschiedensten Anspruchsgruppen wird Diversity Management am Studiengang besonders groß geschrieben. Im Unterricht erfahren die Studierenden nicht nur eine medizinische, sondern auch eine psychologische Ausbildung und sind damit perfekt für die Praxis ausgebildet und haben nach Abschluss des Studiums in ihrem Berufsfeld eine Job-Garantie.

Foto: FH Salzburg