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Kategorie: Karriereportraits Versicherungen
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Gudrun Meierschitz, Vorstand Acredia Versicherung: Wir machen Geschäfte sicher

Die Ökonomin und Risikoexpertin arbeitet seit mehr als 25 Jahren für Österreichs größte Kreditversicherung. Ab April 2013 war sie als Leiterin des Bereiches Risk Underwriting für nationale und internationale Kreditentscheidungen tätig. Seit Juli 2017 ist Gudrun Meierschitz Vorstandsmitglied der ACREDIA Versicherung AG und zusätzlich Vorstandsmitglied der OeKB EH Beteiligungs- und Management AG. 

Wir sind die einzige eigenständige Kreditversicherung in Österreich, aber eingebettet in ein internationales Informationsnetz. Damit vereinen wir die Vorteile der Internationalität mit jenen der Individualität: Unsere Experten treffen unabhängige Entscheidungen anhand weltweiter Informationen und stellen dabei immer das Interesse unserer Kunden in den Vordergrund“, so Gudrun Meierschitz, die sich, trotz drohender Eintrübung der Wirtschaft, zum Ziel gesetzt hat, die Kunden von ihrer neuen Markenstrategie mit vollem persönlichen Einsatz zu überzeugen und weiterhin mutige und stabile Kreditentscheidungen zu treffen. 

Gudrun Meierschitz, Vorstandsmitglied der ACREDIA Versicherung AG

Seit nunmehr zwei Jahren ist sie im Vorstand der Acredia und zählt diese Zeit zur bisher anspruchsvollsten in ihrer langen beruflichen Laufbahn. „Mein Tätigkeit hat viel zu meiner persönlichen Weiterentwicklung beigetragen und mir ist klar geworden, dass strategische und planerische Arbeit genau das Richtige für mich ist. Ich nehme meine Verantwortung für unsere Kunden, Mitarbeiter und Eigentümer sehr, sehr ernst und persönlich. Ich möchte für und mit meiner Mannschaft in der Acredia erfolgreich sein. Das geht nur mit der Unterstützung im privaten Bereich durch meinen Mann, der mich immer ermutigt und unterstützt, aber auch rechtzeitig aufzeigt, wenn ich mir und anderen zu viel zumute“, so die Vorständin, die niemals die neuen Herausforderungen aus dem Blick verliert: „Die Branche muss mit Veränderungsbedarf in mehrerer Hinsicht gleichzeitig umgehen: neue sowie andere Kundenanforderungen, Kulturänderungen, organisatorische Transformation, technologische Weiterentwicklung, regulatorische Rahmenbedingungen. All diese Themen zu identifizieren und zu managen und dabei auch noch zum Wohle des Kunden, der Mitarbeiter und des Unternehmens zu handeln: Das ist die Herausforderung dieser Zeit.“

Persönliches Service muss Sinn machen

Neuen Technologien würden Weiterentwicklung ermöglichen und den Arbeitsalltag erleichtern. „Sie nehmen den Mitarbeitern jene Tätigkeiten ab, die Ressourcen blockieren und wo anders besser eingesetzt werden können. Es gibt viele Dinge, die Menschen besser können als Technologien, aber auch umgekehrt. Wir wollen unsere gut ausgebildeten und versierten Experten für die richtigen Aufgaben einsetzen, daher mein Motto: Automatisieren, wo sinnvoll und effizient, damit sich die Mitarbeiter um anspruchsvolle Dinge kümmern können“, so Gudrun Meierschitz, die in der Digitalisierung keine Gefahr für den direkten Kundenkontakt sieht.

„Das persönliche Service muss sich auf Aspekte erstrecken, bei denen persönliches Service auch Sinn macht und einen Wertbeitrag für den Kunden liefert. Um Standardprozesse zu erklären oder abzuwickeln braucht niemand mehr persönliches Service. Da gibt es mittlerweile eine Generation, die möchte ihre Anliegen online per Mausklick erledigen, nicht am Telefon, nicht vor Ort. Es gilt, genau hinzuschauen und zu analysieren: Wo bringt persönliches Service Mehrwert und wo nicht und entsprechend darauf zu reagieren. 

Schutz gegen Zahlungsausfall

Die Acredia ist im B2B-Bereich tätig, liefert Dienstleistungen rund um das Credit Management – Kunden liefern Waren oder Dienstleistungen mit Zahlungsziel an deren Kunden. „Wir sammeln Informationen über den Kunden unseres Versicherungsnehmers, analysieren und bewerten sie und machen daraus Kreditentscheidungen. Wenn es Probleme bei der Zahlung gibt, unterstützen wir mit Know-how oder führen das Inkasso durch. Gibt es trotzdem kein Geld vom Kunden, dann bezahlen wir statt ihm. Das machen wir mit unterschiedlichen Produkten und Ausprägungen, aber im Grunde genommen geht es immer darum. Kurz: Wir machen Geschäfte sicher und machen so Mut zum unternehmerischen Handeln“, erklärt Meierschitz, die ihre Arbeitsweise als effizient, zuverlässig, ganzheitlich, und kundenorientiert beschreibt. Sie identifiziere sich zu 100 Prozent mit der Acredia und deren Produkten, schätze eine klare Kommunikation, sei lernfähig, entscheidungsfreudig, teamorientiert und fände auch immer die Zeit und Lust für ein Lächeln. 

Ausgezeichnete Karrierechancen

Die Versicherungsexpertin ist besonders stolz darauf, ein erfolgreiches Unternehmen leiten zu dürfen, das durch den großartigen Einsatz der Mitarbeiter den Kunden Mehrwert bringt und Nutzen stiftet. „Und dass ich es geschafft habe Vorständin in der Acredia zu werden, ohne mich zu verbiegen, zu verstellen oder meine Werte aufzugeben.“ Karriere zu machen, so Meierschitz, sei im Unternehmen allen Mitarbeitern möglich – unabhängig ob Frauen oder Männern. Es gäbe gleichwertige Bezahlung, flexible Arbeitszeitmodelle, Work@Home, gute Sozialleistungen und viel persönliche (Entscheidungs-)Freiheit – und, nicht zu vergessen, einen hohen Anteil weiblicher Führungskräfte.

Zur Person:

Gudrun Meierschitz ist gebürtige Kärntnerin, startete ihre Karriere bei PRISMA Die Kreditversicherung – heute eine Marke der Acredia Versicherung AG . Die ersten Stationen ihrer Karriere waren zunächst der Verkauf und schließlich das Vertragswesen, wo sie in Folge als stellvertretende Leiterin der Kreditprüfung ihre Expertise einbrachte. Ab 2013 war sie als Leiterin des Bereiches Risk Underwriting für nationale und internationale Kreditentscheidungen tätig. Seit 2017 ist sie im Vorstand der Acredia.Die Ökonomin und Risikoexpertin absolvierte berufsbegleitend den Masterstudiengang „Wirtschaftsberatung“ an der Fachhochschule Wiener Neustadt, spezialisiert auf die Themen Unternehmensrechnung und Revision. 

Foto: Acredia